Harburg
Kunststätte Bossard

Holm Birkholz gibt ein Violinkonzert der Extraklasse

Holm Birkholz spielt in Jesteburg Werke von Bach sowie eigene Kompositionen

Holm Birkholz spielt in Jesteburg Werke von Bach sowie eigene Kompositionen

Foto: Holm Birkholz

Der Berliner Philharmoniker Holm Birkholz präsentiert sein Soloprogramm „Mandala“ an der Kunststätte Bossard in Jesteburg.

Jesteburg .. Normalerweise spielt er im Tutti bei den Berliner Philharmonikern an der Violine – am Sonntag, 25. August, ist Holm Birkholz mit seinem Soloprogramm „Mandala“ an der Kunststätte Bossard in Jesteburg zu hören. Musik von Johann Sebastian Bach, kombiniert mit Eigenkompositionen, werden bei dem Konzert mit meditativen Klanglandschaften verbunden.

In fragilen Klangwelten kreiert Birkholz durch die Verschmelzung der Geigenklänge mit subtilen Klangfarben verschiedener asiatischer Klangschalen und fragilem perkussiven Instrumentarium einen Musikstil, dessen sphärische Klänge ein außergewöhnliches Konzerterlebnis bescheren.

Holm Birkholz war schon vor dem Staatsexamen Konzertmeister

Holm Birkholz, 1952 in Berlin geboren, studierte an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Michail Goldstein und in der Meisterklasse von Manfred Scherzer.

Bereits bevor er sein Staatsexamen ablegte, wurde er 1976 Erster Konzertmeister der Staatskapelle Weimar und drei Jahre später im Rundfunksinfonieorchester Leipzig, dem heutigen MDR Sinfonieorchester. 1982 wurde Holm Birkholz schließlich unter Herbert von Karajan Mitglied der Berliner Philharmoniker.

Das Komponieren und Arrangieren sind für den Musiker nach eigenen Aussagen wesentliche Bestandteile seines künstlerischen Schaffens. In den 1960er-Jahren fand er dafür in Dimitri Kabalewsky seinen prägenden Lehrer.

Kompositionsaufträge für die Philharmoniker-Kollegen

Nicht nur seine weltweit erfolgreich aufgeführten Werke sowie zahlreiche erste Preise bei Wettbewerben stehen für die künstlerische Qualität seiner schöpferischen Tätigkeit. Auch die vielen Aufführungen der Kompositionen, die er für seine Kollegen der Berliner Philharmoniker sowie für seine eigenen Solo­programme im Auftrag der Stiftung Berliner Philharmoniker schuf, zeugen von dem außergewöhnlichen Talent des Musikers. Auch die „Blütenträume-Suite“ und das Werk „Mandala“, das für das jetzige Konzert Namenspate war, sind Auftragswerke.

Zurzeit liegt sein Schwerpunkt auf seinen eigenen Solo- und Duoprogrammen, in denen er mit der Kombination seiner Geigenklänge mit besonderen Klangfarben einen prägnanten individuellen Musikstil kreiert.

Violinkonzert „Mandala“ mit Berliner Philharmoniker Holm Birkholz, Kunststätte Bossard, Jesteburg, Bossardweg 95, Sonntag, 25. August, 17 Uhr, Einlass ab 16.30 Uhr, Eintritt 18 Euro, ermäßigt Euro. Kartenvorverkauf an der Museumskasse, im Jesteburger Buchladen, in der Buchhandlung Slawski (Buchholz) sowie telefonisch unter 04183/5112.