Hamburg

Alster-Villa steht für 18,2 Millionen Euro zum Verkauf

Am Feenteich an der Hamburger Außenalster steht eine Villa für 18,2 Millionen Euro zum Verkauf, wie Engel & Völkers auf seiner Internetseite in einem Dossier dokumentiert.

Am Feenteich an der Hamburger Außenalster steht eine Villa für 18,2 Millionen Euro zum Verkauf, wie Engel & Völkers auf seiner Internetseite in einem Dossier dokumentiert.

Foto: Picture Alliance / dpa / Daniel Bockwoldt

... plus eine gute Million für die Courtage. Die Villa am Feenteich auf der Uhlenhorst hat sehr spezielle Eigenschaften.

Hamburg. Die weltweit operierende Immobilienfirma Engel & Völkers verkauft an ihrem Firmensitz Hamburg ein besonderes Objekt in prominenter Lage, Lage, Lage… Eine Alstervilla am Feenteich auf der Uhlenhorst steht aktuell zum Verkauf, quasi für eine gute Million Euro pro Zimmer: Der Kaufpreis sind 18,2 Millionen Euro, die Courtage von 6,25 Prozent dürfte dann zusätzlich gut eine Millionen Euro betragen.

Ob die Villa einem Hamburger Prominenten gehört, ist unklar. Hinweise darauf gibt es nicht. Das Haus mit 17 Zimmern steht auf einem „Wassergrundstück“. Der Käufer hat einen fantastischen Blick auf das Gästehaus des Hamburger Senats, wo zuletzt US-Präsident Donald Trump beim G20-Gipfel nächtigte – aber eben auch schon PLO-Chef Jassir Arafat. Die Welt an Hamburgs Außenalster ist nun mal bunt…

Alster-Villa aus dem Jahr 1860 – von prominenten Architekten

Nicht ganz so die Villa aus dem Jahr 1860. Klassisch kommt sie daher. Natürlich steht sie unter Denkmalschutz. Sie ist herrschaftlich, aber eben auch „frauschaftlich“. Marmorboden, Decken bis 3,80 Meter hoch, Kamin im sogenannten „Herrenzimmer“, Wandschränke im „Damenzimmer“. Da bleiben nun wirklich keine Fragen offen. Gut, ein Energieausweis liegt derzeit nicht vor. Kleingeistig, wer bei diesem Edelstein des Immobilienmarktes danach fragt. Hier findet man das komplette Dossier.

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Ursprünglich erdacht wurde die Villa nach Angaben von Engel & Völkers vom schweizerisch-deutschen Architekten Auguste de Meuron, in dessen Büro im 19. Jahrhundert auch ein gewisser Martin Haller arbeitete. Der wiederum baute federführend das Hamburger Rathaus. Und aus der umtriebigen Schweizer Familie de Meuron stammt auch Pierre de Meuron, der seinerseits mit Herzog & de Meuron die Elbphilharmonie erschuf.

Alster, Villa, Rathaus, Elbphilharmonie – da mutet es fast lästerlich an, wenn Engel & Völkers auf der Internetseite technisch korrekt schreibt, es handele sich bei der Immobilie um ein "Einfamilienhaus"…