Hamburg

Hofweg wird monatelang zur Einbahnstraße

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Rund um den Hofweg müssen Autofahrer nach Ostern mit Beeinträchtigungen rechnen (Symbolbild).

Rund um den Hofweg müssen Autofahrer nach Ostern mit Beeinträchtigungen rechnen (Symbolbild).

Foto: picture alliance/chromorange/Andreas Pulwey

Grund für die Baustelle auf der Uhlenhorst ist die Sanierung der Fahrbahn und der Bushaltestellen. So werden Autofahrer umgeleitet.

Hamburg. Autofahrer auf der Uhlenhorst und Umgebung müssen in den kommenden Monaten viel Geduld mitbringen: Direkt nach Ostern wird der Hofweg in Richtung Innenstadt für knapp fünf Monate zur Einbahnstraße. Grund für die monatelangen Bauarbeiten ist die Sanierung der Fahrbahn und der Bushaltestellen am Hofweg. Das teilte die Verkehrsbehörde am Donnerstag mit.

Bushaltestellen am Hofweg zu kurz

Bereits ab dem 23. April saniert der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) die MetroBus-Haltestellen Mühlenkamp/Hofweg. "Auch die Einmündung Hanns-Henny-Jahn-Weg und die Kreuzung Hofweg/Winterhuder Weg/Grillparzerstraße wird umgebaut und komfortabler für alle Verkehrsteilnehmenden gestaltet", heißt es in der aktuellen Mitteilung der Behörde. Anlass sei die Modernisierung der Haltestellen, die von den stark frequentierten Bus-Linien M25 und M6 angefahren werden. Derzeit ist das Problem, dass die Haltestellen nicht barrierefrei ausgebaut und zu kurz sind.

Zudem sollen im Winterhuder Weg zusätzliche Parkplätze geschaffen und zwei neue Bäume gepflanzt werden. Die Behörde weist darauf hin, dass der Hofweg in der gesamten Bauzeit bis Mitte September im Baustellenbereich zur Einbahnstraße stadteinwärts wird.

So werden Autofahrer während Bauphasen am Hofweg umgeleitet:

23. April – 26. Mai

Auf der Ostseite des Hofwegs steht ein Fahrstreifen Richtung City zur Verfügung. Über die Einmündungen Hans-Henny-Jahnn-Weg, Grillparzerstraße und Winterhuder Weg kann in den Hofweg mit Fahrtrichtung stadteinwärts links abgebogen werden. Die Einmündung Am Langenzug ist hingegen gesperrt. Zwei provisorische Ampeln ermöglichen das Queren des Hofwegs. Auch das Überqueren des Winterhuder Wegs soll durch eine provisorische Ampel möglich sein. Der Fuß- und Radverkehr kann während der gesamten Arbeiten das Baufeld passieren.

27. Mai – 21. Juli

Auf der Westseite des Hofwegs steht eine Fahrspur in Richtung Stadt zur Verfügung. Über den Hans-Henny-Jahnn-Weg und Am Langenzug ist das Abbiegen in den Hofweg möglich. Am Langenzug kann stadteinwärts abgebogen werden, aus dem Hans-Henny-Jahnn-Weg sowohl stadteinwärts als auch stadtauswärts. Die Einmündungen Grillparzerstraße und Winterhuder Weg sind gesperrt, ebenso die Nebenfahrbahn des Hofwegs. Die provisorischen Ampeln über den Hofweg bleiben erhalten.

22. Juli – voraussichtlich Mitte September

Die Verkehrsführung in der letzten Bauphase erfolgt auf der Ostseite des Hofwegs mit einem Fahrstreifen stadteinwärts. Die Einbahnstraße endet nördlich vor der Einmündung Grillparzerstraße. Über die Einmündung der Grillparzerstraße, des Winterhuder Wegs und des Am Langenzugs kann in den Hofweg eingebogen werden. Die Einmündung des Hans-Henny-Jahnn-Wegs ist gesperrt.

Die Umleitung stadtauswärts führt während der gesamten Bauzeit über die Zimmerstraße, Herderstraße und Gertigstraße. Der öffentliche Nahverkehr wird Ersatzhaltestellen entlang der Umleitungsstrecke sowie am Baufeldende anfahren. Zu- und Ausfahrten blieben "mit kleineren Einschränkungen" aufrechterhalten, heißt es vonseiten der Behörde. "Während der Fräs- und Asphaltierungsarbeiten werden die Zufahrten in Abstimmung mit den Anliegern temporär gesperrt."

( coe )