Barmbek

Schüler bemalen Netzstationen mit ihren Entwürfen

Rosi Chankova
Schüler aus Meiendorf beim Malen

Schüler aus Meiendorf beim Malen

Foto: HA

329 Schüler beteiligen sich an Wettbewerb. Vier Motive ausgewählt. Netzkästen werden an den noch geheimen Standorte aufgestellt.

Hamburg.  Bunte Motive statt öde Stromkästen. Das hat sich die Stromnetz Hamburg GmbH vor zwei Jahren ausgedacht und ruft seither gemeinsam mit der Schulbehörde zum Gestaltungswettbewerb „Bodypainting für Netzstationen“ auf. Die Idee dahinter: Schüler sollen graue oder beschmierte Netzstationen in kleine Kunstwerke umgestalten, die das Straßenbild verschönern. Dieses Jahr beteiligten sich acht Schulen mit insgesamt 329 Schüler an dem Wettbewerb. Einzige Vorgabe vom Veranstalter war, dass der Entwurf das Motto „Heimat Hafen“ auf kreative Weise umsetzt.

„Die Idee, die Netzstationen zu verschönern, finde ich generell gut, und dass man Schüler in die Umgestaltung involviert, ist klasse“, sagte Jens Kerstan, Senator für Umwelt und Energie (Grüne), der als Jurymitglied mit über die Sieger entscheiden konnte. „Die Schüler lernen dadurch, dass man mit Kunst auch unscheinbare Dinge aufwerten und verschönern kann.“

In jedem der drei Hamburger Netzbezirke West, Ost und Süd wurden jeweils drei Entwürfe ausgezeichnet, bemalt wurden die Netzkästen aber nur von den Erstplatzierten (im Bezirk West gab es zwei erste Plätze). „Niemals hätte ich mit einem ersten Platz gerechnet“, sagte Tanja aus der Klasse 6c von der Stadtteilschule Meiendorf. Mit ihren Klassenkameraden hat sie auf dem Gelände der Stromnetz Hamburg GmbH ihren Entwurf auf einen riesigen Netzkasten gemalt. Zu den weiteren Gewinnern zählen Klassen der Stadtteilschule Maretstraße, der Stadtteilschule Niendorf und des Gymnasiums Blankenese. Sie wurden mit je 500 Euro belohnt.

Die Netzkästen werden in den kommenden Monaten an den noch geheimen Standorte aufgestellt.

( hprc )