Hamburg-Nord

Auf der Bebelallee sollen Autos und Radler fahren

Nach langem Streit ist der Umbau der Straße in Winterhude beschlossene Sache. CDU nennt Fahrbahn-Verengung „Anti-Autofahrer-Projekt“.

Hamburg. Der Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude hat gestern den Umbau der Bebelallee beschlossen.Wichtigste Änderung: Der Radverkehr soll auf die Fahrbahn verlegt werden, die Straße wird dadurch einspurig. Die Kosten für das Projekt werden mit einem Millionenbetrag beziffert.

Die Debatte um den Umbau war in den vergangenen Wochen sehr kontrovers geführt worden. SPD und Grüne, die im Bezirk Hamburg-Nord eine Koalition bilden, stehen hinter dem Vorhaben. Die CDU hatte dagegen Stellung bezogen. Christoph Ploß, verkehrspolitischer Sprecher der Bezirksfraktion, nannte es „Anti-Autofahrer-Projekt“. Er kritisierte, dass die Bürger nicht an den Planungen beteiligt worden und Alternativvorschläge abgelehnt worden seien. Unter anderem wollte die CDU den bestehenden maroden Radweg sanieren lassen.

Der Umbau soll im August beginnen. Die Bebelallee muss dann für einen längeren Zeitraum gesperrt werden. (mik)