Weihnachten

Wunderschöner Vollmond leuchtet am Hamburger Himmel

Der Vollmond leuchtet an Heiligabend über der Alster in Hamburg

Der Vollmond leuchtet an Heiligabend über der Alster in Hamburg

Foto: Wolfgang Köhler

Kugelrund und hellgelb strahlend zeigte sich in der Heiligen Nacht der Mond über der Hansestadt. Ein ganz seltener Anblick.

Hamburg.  Wie eine zweite, eine pompöse Weihnachtsbaumspitze thront der Vollmond in der Heiligen Nacht über der Hamburger Alstertanne. Und das liegt nicht nur daran, dass Fotograf Wolfgang Köhler seine Modelle gut arrangiert hat. Das hat auch damit zu tun, dass sich der Himmelskörper in diesen Tagen ganz außergewöhnlich zeigt.

„Es ist der höchste und am längsten sichtbare Vollmond des Jahres“, sagt Thomas Kraupe, Direktor des Hamburger Planetariums. Zuletzt gab es 1977 einen Vollmond zu Weihnachten, das nächste Mal soll es erst im Jahr 2034 wieder so weit sein. Schon Heiligabend war der Mond „fast voll“ und steht über dem Sternbild Orion.

Weihnachtsvollmond weiter sichtbar

Wer sich das Spektakel am Donnerstag nicht anschauen konnte, für den gibt es gute Nachrichten: „Am 25. Dezember, dem ersten Weihnachtsfeiertag, ist der Dezember-Vollmond erreicht, im Sternbild Zwillinge, hoch über Sirius. Dieses Jahr sorgt also ein „Weihnachtsvollmond“ für einen festlichen Himmelsschmuck – die ganze Nacht ist er am Himmel – mitten im Wintersechseck“, sagt Kraupe.

„Da er sich nur wenige Tage nach der Wintersonnenwende des 22. Dezember ereignet, ist der Vollmond nahezu gegenüber liegend, also ganz nahe dem nördlichen Gipfelpunkt des Tierkreises platziert. So wird uns zu Weihnachten die längste Vollmondnacht des Jahres mit dem höchsten Vollmond des Jahres geschenkt.“

Zum Vollmond gibt es angenehme Temperaturen zwischen sieben und 13 Grad. Und das soll auch in den kommenden Tagen erstmal so bleiben. Nur ein kleiner Wermutstropfen: Es kann am Wochenende regnen.

Die besten Bilder vom Blutmond im September

Bereits im September begeisterte der Blutmond die Hamburger. Zahlreiche Menschen blieben länger wach, um die totale Mondfinsternis zu mitzuerleben. Langwelliges Licht war von der Erdatmosphäre in den Schattenkegel gestreut worden und hatte für den speziellen Farbton des Mondes gesorgt. Zudem wirkte der Mond größer, da er unserem Planeten besonders nahe war.