Hamburg

Graffiti, Waschsalon & Co: Die 10 skurrilsten Ausflugstipps

| Lesedauer: 4 Minuten
Die Köhlbrandbrücke aus einer anderen Perspektive erleben – auch das ist einer der ungewöhnlichen Freizeittipps (Archivbild).

Die Köhlbrandbrücke aus einer anderen Perspektive erleben – auch das ist einer der ungewöhnlichen Freizeittipps (Archivbild).

Foto: Roy Jankowski via www.imago-images.de / imago images/Westend61

Freiluft-Kunst in Altona oder Wandern mit Eseln: In einem neuen Buch gibt es gleich 700 ungewöhnliche Freizeittipps für Hamburg.

Hamburg.  Elbphilharmonie? Kennt jeder! Aber wo gibt es das weltweit höchste Graffiti? Am Osdorfer Born! Ein neues Buch mit dem Titel „Hamburg entdecken!“ (Wartberg Verlag, 192 S., 16,90 Euro) bietet nicht nur 700 Freizeittipps, sondern auch ganz neue Perspektiven auf die Hansestadt Hamburg. Das Abendblatt hat aus der Publikation der Autorin Sandra Iheoma Goetz die zehn witzigsten und ungewöhnlichsten Ausflugstippsausgewählt!

Ausflugstipp 1: Das höchste Graffiti der Welt am Osdorfer Born

Es steht sogar im Guinnessbuch der Weltrekorde: Das höchste Graffiti der Welt befindet sich an der Außenwand eines Hochhauses am Osdorfer Born (Immenbusch) in Hamburg. Es ist 42 Meter hoch und 13 Meter breit. 2021 wurde dem Berliner Künstlerduo Innerfields erlaubt, die Wand neu zu bemalen. Das Werk zeigt das Zusammenleben dreier Generationen.

Ausflugstipp 2: Mit dem Bus über die Köhlbrandbrücke

Los gehts mit einem HVV- oder Deutschland-Ticket. Das Ziel: die 53 Meter hohe und 3,6 Kilometer lange Köhlbrandbrücke. Die Linie 151 ist die einzige Busverbindung über den Köhlbrand und bietet mit Fensterblick großartige Blicke auf den Hafen. Sie führt vom S-Bahnhof Wilhelmsburg nach Altenwerder. Fahrzeit: rund 30 Minuten.

Ausflugstipp 3: Ottensen – Tanzen im Waschsalon

Wäsche waschen und tanzen: Das bietet Hamburgs witzigstes Waschcenter. Der Salon Laundrette (Ottenser Hauptstraße 56) mit seinen zehn Waschmaschinen ist eine Mischung aus Dienstleister, Bar und Café. Am Wochenende – so heißt es in dem Buch – wird der Waschbereich zur Tanzfläche.

Ausflugstipp 4: Einkaufen in Altona für lau

Kostet nix: Der Umsonstladen in Altona (Bodenstedtstraße 16) bietet Produkte wirklich umsonst an. Dazu gehören Schuhe, funktionsfähige Haushaltsgeräte, Kleidung und mehr. Er wird von Ehrenamtlichen rund um den Verein mit dem Namen Lokales Ökonomie betreut.

Ausflugstipp 5: Das kleinste Programmkino steht in Eimsbüttel

Film ab im kleinsten Programmkino der Stadt (Müggenkampstraße 45): Früher war hier mal eine Videothek. Jetzt bietet das Kino in Eimsbüttel 40 Sitzplätze. An diesem Wochenende läuft im „FilmRaum“ der Streifen „Himbeeren mit Senf“. Darüber hinaus gibt es in diesem Kino künstlerische Projekte, Lesungen und Konzerte.

Ausflugstipp 6: Insel Neuwerk – Ferien bei der Freiwilligen Feuerwehr

Hamburgs Vorposten in der Nordsee ist die Insel Neuwerk. Sie gehört zum Bezirk Hamburg-Mitte. Dort kann man sowohl Urlaub machen als auch etwas Gutes tun – und zwar bei der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr. Haupt- und Ehrenamtliche Einsatzkräfte aus ganz Deutschland können von Anfang Mai bis Ende Oktober für eine oder zwei Wochen auf der Insel Ferien machen, bis der Einsatzleiter ruft, schreibt Autorin Goetz.

Ausflugstipp 7: Das Trachtenmuseum auf Finkenwerder

Auf Finkenwerder lockt ein kleines Trachten- und Heimatmuseum zum Besuch (Brack 30). Auf 50 Quadratmeter Ausstellungsfläche befinden sich mehr als 1000 Exponate. Zu sehen sind unter anderem Trachten für Männer und Frauen, Mützen und eine gut erhaltene Aussteuer-Truhe.

Ausflugstipp 8: Wandern mit der Familie – und vier Eseln

Sie heißen Paula, Pinu’u, Moritz und Maja. Es sind Esel aus Altengamme, die zu einer Eselei gehören. Das Team bietet Wandertouren mit diesen Eseln an – bis zu sieben Stunden lang. Ziele sind der Geesthang, die Felder der Hohen Geest und die Kirchwerder Wiesen. I - a!

Ausflugstipp 9: Altona – Freiluft-Kunstwerke von Frauen

Wer an der Großen Elbstraße in Altona joggt, kann die großflächigen Wandgemälde der FrauenFreiluftGalerie nicht übersehen, heißt es in dem Buch. Das einzigartige Open-Air-Galerie-Projekt wurde 1994 von der Kunsthistorikerin Elisabeth von Dücker konzipiert. Die Arbeit in den Räuchereien und Fischfabriken werden eindrucksvoll wiedergegeben.

Ausflugstipp 10: Hamburgs Schwarzlichtviertel lockt in Stellingen

Eine fantastische Welt aus begehbaren Illusionen, leuchtenden Bildern und magischen Klängen erwartet die Gäste im Stellinger Schwarzlichtviertel. Es ist ein 1000 Quadratmeter großer Indoor-Freizeitpark (Kieler Straße 571) – unter anderem mit Blacklight-Billard, Airhockey im Schwarzlicht und vielem mehr.