Karolinenviertel

In Hamburg eröffnet das erste Lokal mit Currywurstbrunnen

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Franziska Coesfeld
Hier tropft keine Schokolade, sondern Currysauce

Hier tropft keine Schokolade, sondern Currysauce

Foto: Currywurstparty

Der Pop-up-Store im Karoviertel bietet ein wohl einzigartiges Imbiss-Erlebnis: Statt Schoko- fließt Currysauce in dem Brunnen.

Hamburg.  Zunächst war es nur eine Schnapsidee, wie Hobbykoch Rüdiger Busche sagt. Doch jetzt erfüllt sich der 47-Jährige mit seinem kuriosen Imbiss-Angebot den Traum von einem eigenen Lokal. Das Besondere: Neben gesunder (!) Currywurst „to go“ serviert er in seinem Laden im Karolinenviertel abends auch Currywurstbrunnen.

Der Schokoladenbrunnen in einem Lokal: „Das ist meines Erachtens nach weltweit einzigartig“, sagt Busche, der in der Werbebranche arbeitet und Kochbuchautor ist. Jeder kenne einen Schokoladenbrunnen. „Das Besondere an unserem Lokal ist, dass wir statt Schokolade Currysauce in einem Brunnen anbieten“, sagt Busche. "Denn nichts ist geselliger, als gemeinsames Essen“.

Pop-up-Store öffnet an der Marktstraße

Am kommenden Freitag eröffnet er mit seinem Team an der Marktstraße 25 seinen „Currywurstparty“-Pop-up-Store und nutzt dort die Winterpause des Yomaro Frozen Yoghurt. Los geht's am 11. November um 11.11 Uhr.

Fast-Food essen ohne schlechtes Gewissen: So klingen zumindest die Snacks des neue Currywurst-Pop-up-Stores. Statt süßer, kalorienreicher Sauce gibt es bei Rüdiger Busche selbst gemachte zuckerfreie Low-Carb-Currysauce, mit Heißluft gebratene Geflügel- oder Schweinswurst sowie vegane Wurst und Verpackungen aus nachwachsenden oder recycelten Rohstoffen. Auch vegane Mayo und verschieden Wurst-Toppings wie (nicht ganz kalorienarme) Röstzwiebeln stehen auf der Karte.

Currywurstbrunnen muss vorbestellt werden

Der Laden hat täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Danach kommen nur noch Gäste mit Reservierungen in das Lokal. Denn wer sein Fleisch im Currywurstbrunnen eintunken möchte, muss vorher bestellen. Reservierungen sind ab vier Personen möglich.

„Zuerst hatte ich bei Kochkursen einen kleinen Currywurstbrunnen dabei“, sagt der 47-Jährige. Mehr aus Spaß. Um zu zeigen, dass die Wurst mit Sauce auch gesund sein kann. „Plötzlich habe ich aber immer mehr Anfragen für Hochzeiten und Firmenfeiern bekommen, die einen Currywurstbrunnen haben wollten“, erinnert sich Busche. Und so sei plötzlich eine Geschäftsidee daraus entstanden.

Geplant ist, dass der Currywurst-Pop-up-Store zunächst bis zum 23. Dezember im Karoviertel bleibt. Rüdiger Busche. „Wenn uns Hamburg mag, bleiben wir aber vielleicht auch länger.“