Gegen Ölbohrungen

Greenpeace protestiert mit Mega-Feudel vor dem Rathaus

Ein Screenshot eines Kurzvideos von der Greenpeace-Aktion auf dem Rathausmarkt

Ein Screenshot eines Kurzvideos von der Greenpeace-Aktion auf dem Rathausmarkt

Foto: Matthias Gretzschel / HA

Mit der Aktion stellen sich die Umweltschützer gegen Ölkonzern Shell und dessen Bohrungen im Arktischen Ozean vor der Küste Alaskas.

Hamburg. Mit einem Riesenputzlappen demonstrierte Greenpeace am Donnerstag auf dem Rathausmarkt gegen den Ölkonzern Shell. Einzelne große Flickenteppiche bildeten den Mega-Feudel, mit dem die Umweltschutzorganisation gegen die Ölbohrungen des Konzern im arktischen Ozean protestiert hat.

Bis 15 Uhr konnten die Hamburger weitere Putzlappen vorbei bringen oder vorhandene Lappen bemalen und gestalten. Jeder einzelne Lappen soll dabei für einen Menschen stehen, der sich gegen die Ölbohrungen des Konzerns ausspricht. 15.000 Menschen haben die Aktion laut Greenpeace bereits unterstützt. Insgesamt soll der überdimensionale Putzlappen über 10.000 Quadratmeter groß sein.

Auf der Facebookseite der Aktion heißt es weiter, dass der Mega-Feudel in weiteren 12 Städten ausgelegt und zum größten Putzlappen der Welt genährt werden soll. Im kommenden Jahr wollen die Aktivisten den Riesenlappen dann an den Ölkonzern übergeben.

Laut Greenpeace bohrt Shell seit Mitte Juli im Arktischen Ozean vor der Küste Alaskas nach Öl. Die Umweltschutzorganisation befürchtet einen Unfall auf der Plattform, der zu einer dramatischen Verschmutzung des Meers führen könnte.