Hamburger Badesee

Der Hohendeicher See an der Elbe wird aufwendig untersucht

| Lesedauer: 2 Minuten
Der Hohendeicher See, auch Oortkatensee genannt. Er zählt zu den beliebtesten Badeseen in Hamburg

Der Hohendeicher See, auch Oortkatensee genannt. Er zählt zu den beliebtesten Badeseen in Hamburg

Foto: HA/ryb

Wasserqualität und Umfrage unter Badegästen: Umweltbehörde will die Ergebnisse im Frühjahr 2021 vorlegen. Es gibt bereits Kritik.

Hamburg. Der Hohendeicher See ist eines der beliebtesten Badegewässer der Stadt Hamburg. Um auch künftig eine gute Balance zwischen der Freizeitnutzung und dem Erhalt der Gewässerqualität und des Lebensraums See zu schaffen, hat die Behörde für Umwelt, Klima, Energie, und Agrarwirtschaft (Bukea) in diesem Jahr eine umfangreiche Untersuchung des Sees beauftragt. „Insbesondere die hochsommerlichen Temperaturen ab dem 6. August 2020 waren für die Untersuchung der Nutzungsintensität des Sees von Relevanz“, teilt die Behörde mit.

Die Ergebnisse der Untersuchungen, in denen auch Anwohner und Nutzer des Sees befragt worden sind, werden nun ausgewertet. Auch die Entwicklung der Gewässerqualität der vergangenen 15 Jahre, die Grünflächendarstellung am See und die Bewertung der Veränderung der Uferstruktur soll die Untersuchung beinhalten.

Hohendeicher See in Ochsenwerder soll aufgewertet werden

Die Behörde geht davon aus, dass die Ergebnisse und Maßnahmenvorschläge im Frühjahr 2021 vorgestellt werden können. Im Anschluss daran können Maßnahmen geplant und umgesetzt werden, teilt die Behörde mit.

Bis dahin wolle das Bergedorfer Bezirksamt aber schon mal auf die Bukea zugehen um zu schauen, ob pflegerische Maßnahmen durch das Bergedorfer Amt bereits durchgeführt werden könnten, kündigte Lars Rosinski als Regionalbeauftragter des Bezirksamtes im jüngsten Regionalausschuss an. Erika Garbers (CDU) hatte zuvor den hohen Schilfbewuchs am Ufer kritisiert. Der hohe Bewuchs der Ufer wird bereits seit einiger Zeit von Surfern und Seglern kritisiert.

Lesen Sie auch:

Die Wassersportler mahnen an, dass Bäume und Büsche in den vergangenen Jahren kräftig in die Höhe und Breite gewachsen sind und ihnen den Wind nehmen. Mit Unterstützung der Lokalpolitik hatten sie daher einen Pflege- und Entwicklungsplan für den See gefordert.

( ld )