Gastronomie

Neuer Mieter: Kate am Spieker Markt wird zum Restaurant

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Lena Diekmann
Die Vierländer Bauernkate am Spieker Markt ist wieder vermietet. Dort wird ein italienisches Restaurant einziehen.

Die Vierländer Bauernkate am Spieker Markt ist wieder vermietet. Dort wird ein italienisches Restaurant einziehen.

Foto: Lena Diekmann / BGZ/Diekmann

Sizilianisches Flair soll in das reetgedeckte Haus am Süderquerweg 107 einziehen. Kleinere Umbaumaßnahmen stehen jetzt an.

Hamburg. Das Reetdach ist fein rausgeputzt, auch das rote Banner über dem Makler-Schild von Julia Bentin Immobilien vor dem Haus verkündet: Die Kate am Spieker Markt ist wieder vermietet. Es zieht wieder Leben ein in das Haus am Süderquerweg, nachdem dort das „Wunderlandhaus“ zum Ende des vergangenen Jahres geschlossen wurde.

Nun wird ein italienisches Restaurant folgen. Sizilianisches Flair inklusive, versprechen die beiden Betreiber, die erst mehr über sich verraten möchten, wenn die Eröffnung konkreter wird. Ein genauer Termin dafür könne wegen der geltenden Corona-Bestimmungen für die Gastronomie sowieso noch nicht genannt werden.

Italienischen Restaurant zieht in Kate am Spieker Markt ein

Nachdem die Tinte auf dem unterschriebenen Mietvertrag trocken ist, wollen sie alles weitere entspannt angehen lassen. „Der Standort ist einfach fantastisch“, schwärmt der zukünftige Restaurantchef, der langjährige Erfahrung in der Gastro-Branche hat.

Bis Gäste bekocht werden können, seien noch ein paar Umbaumaßnahmen vorzunehmen, damit auch eine Restaurantküche Platz findet. Sitzplätze soll es dann im Inneren als auch draußen geben, wo die großen Bäume vor dem Haus bei Sonnenschein Schatten spenden. Neben italienischen Speisen soll es in dem Häuschen auch ­sizilianische Delikatessen und Gerichte geben.

Die reetgedeckte Bauernkate wurde im Jahr 1968 erbaut

Die reetgedeckte Bauernkate am Süderquerweg 107 wurde im Jahr 1968 erbaut und lange Zeit als Gästehaus einer Familie genutzt, die nebenan eine Bäckerei betrieb. Im vergangenen Frühjahr gründete Nika Nikitina-Dill dort ihr Wunderlandhaus, wo sie im Stil der Geschichte „Alice im Wunderland“ drei Gästezimmer einrichtete und Frühstück servierte.

Doch nachdem die für April geplante Eröffnung in der Corona-Pandemie platzte, konnte das Haus erst im Sommer Gäste empfangen. Als das mit dem erneuten Lockdown ab November erneut nicht möglich war und auch die Realisierung von geplanten Events in weite Ferne rückte, entschloss sich Nika Nikitina-Dill ihr Wunderlandhaus nach wenigen Monaten wieder zu schließen.

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