Die Stadtteilserie: Kirchwerder

Der Stadtteil-Pate: Conrad Bauer-Schlichtegroll

Conrad Bauer-Schlichtegroll, geborener Hamburger, arbeitet als Redakteur für die Immobilienseiten Wohnen & Leben.

Mein Lieblingsplatz

Ob Sommer oder Winter, elbaufwärts oder Richtung Hamburg: Der Blick über die Elbe ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Besonders schön ist es, wenn man im Sommer dabei im Biergarten unter den großen alten Kastanienbäumen des Zollenspieker Fährhauses sitzen kann - natürlich mit einem erfrischenden Getränk. Etwas privater ist es im kleinsten Restaurant der Welt mit Platz für zwei bis vier Personen: im zum Fährhaus gehörenden Pegelhaus von 1880. Es wurde 1992 abgerissen und konnte dank Spenden originalgetreu wiederhergestellt werden.

Das Original

Die "Rundümwieser" sind alles Originale. Schon seit Jahren zeigen die sieben Frauen interessierten Touristen die Schönheiten der Vier- und Marschlande - rund um die Wiesen. "Wir besuchen landwirtschaftliche Betriebe, Kirchen oder Gaststätten - entweder in einem gemieteten Bus oder wir setzen uns zu den Tagesgästen ins Auto und erklären ihnen bei der Fahrt die Gegend", sagt Heidi Rohde, Leiterin der Gruppe. Die Touren sind auf Plattdeutsch, Hochdeutsch oder Holländisch, drei Stunden kosten 60 Euro. Näheres auch unter www.rundumwieser.de im Internet.

Ideal für ...

Freizeitsportler haben in Kirchwerder viele Möglichkeiten. Stundenlang kann man auf den Deichen radeln, Skateboard fahren oder spazieren. Weiter im Land bietet sich dafür auch der alte Damm der Marschbahn an, die zwischen 1920 und 1950 landwirtschaftliche Erzeugnisse nach Moorfleet zum Markt transportierte. Die vielen Privatwege und auch der Marschbahndamm sind ebenso ein Paradies für Reiter. Und schließlich bekommt man einen ganz besonderen Eindruck von der Landschaft bei einer Paddeltour auf der Gose-Elbe.

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