NDR Nordstory

Hufnerhaus in Allermöhe: Wie Freiwillige es restaurieren

Das Hufnerhaus am Moorfleeter Deich 453 ist eines der ältesten erhaltenen Fachwerkhallenhäuser Norddeutschlands.

Das Hufnerhaus am Moorfleeter Deich 453 ist eines der ältesten erhaltenen Fachwerkhallenhäuser Norddeutschlands.

Foto: Lena Diekmann / BGZ/Diekmann

Das 500 Jahre alte Gebäude wird von der Jugendbauhütte Hamburg instand gesetzt. Der NDR hat das Team drei Tage lang begleitet.

Hamburg.  Unter dem Titel „Erhalten statt Neubauen“ steht die Nordstory, die am Freitag, 24. Juni, 20.15 Uhr im NDR Fernsehen zu sehen ist. Neben Fotografin Julia Cawley, die einen Bungalow in Bergedorf zu einer kreativen Sixties-Villa-Kunterbunt umgebaut hat, ist auch die Jugendbauhütte Hamburg Teil der einstündigen Reportage.

Am Moorfleeter Deich 483 restaurieren seit sechs Jahren junge Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr eines der ältesten erhaltenen Fachwerkhallenhäuser Norddeutschlands. Der NDR war an drei Tagen zu Gast bei der Jugendbauhütte und hat den aktuellen Jahrgang, der aus fünf jungen Frauen besteht, begleitet. Gedreht wurde dabei nicht nur auf dem Gelände des im Kern fast 500 Jahre alten Hufnerhauses in Allermöhe, sondern auch auf Kaltehofe und bei Drochtersen, wo die jungen Freiwilligen selbst Ziegelsteine brennen, um die Gefache des Fachwerkhauses wieder auszumauern.

NDR-Reportage: Fünf Frauen arbeiten aktuell am Hufnerhaus in Allermöhe

Derzeit arbeiten die jungen Frauen an der Ost- und Westseite des Hufnerhauses, um Gräben für die Energieversorgung zu schaufeln, berichtet Ulrich Mumm von der Jugendbauhütte. Kürzlich wurde die Auswahl für den siebten Jahrgang abgeschlossen, so Mumm. So werden im September wieder fünf Freiwillige starten. Ihre „Feuertaufe“ wird der Tag des offenen Denkmals am 11. September sein, wenn die jungen Freiwilligen interessierte Besucher durch das Haus führen und über seine bewegte Geschichte informieren.

„Die Hamburger Jugendbauhütte lebt von den Menschen, die an ihr arbeiten, und von denen, die im Hintergrund aktiv sind“, betont Ulrich Mumm. Sie lebe aber auch von Fördergeldern, die sie von Stiftungen, Institutionen und Einzelpersonen erhält, stellt Mumm fest.

( ld )

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