Ukraine-Krieg

Grote: Russland größte Bedrohung für den Frieden

Andy Grote (SPD), Innensenator von Hamburg, spricht bei den Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit in der deutschen Botschaft in Warschau.

Andy Grote (SPD), Innensenator von Hamburg, spricht bei den Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit in der deutschen Botschaft in Warschau.

Foto: Christoph Soeder / dpa

Hamburgs Innensenator ist mit Außenministerin Annalena Baerbock nach Warschau gereist. Dort sprach er am Tag der Deutschen Einheit.

Hamburg. Innensenator Andy Grote hat am Tag der Deutschen Einheit mit Außenministerin Annalena Baerbock an einem Empfang in der Deutschen Botschaft in Warschau teilgenommen.

„Die deutsche Wiedervereinigung war vor 32 Jahren Teil eines historischen Aufbruchs der Länder Mittel- und Osteuropas zu Freiheit, Selbstbestimmung und Demokratie“, sagte der SPD-Politiker in einer Rede. „Europa muss jetzt gemeinsam verteidigen, was wir in den vergangenen 30 Jahren gemeinsam historisch erreicht haben.“

Grote erinnert an Hamburgs Pakt mit Kiew

Russland sei heute – auch jenseits der Grenzen der Ukraine – die größte Bedrohung für den Frieden in Europa. „Wir glauben in Hamburg an die Zukunft der Ukraine als freies, selbstbestimmtes Land in der Europäischen Union“, sagte Grote und pries den „Pakt für Solidarität und Zukunft“, den Hamburg im April 2022 mit Kiew geschlossen hat.

Hamburg schickte zahlreiche Hilfslieferungen in die Ukraine

Hintergrund von Grotes Warschau-Besuch ist unter anderem die bevorstehende Bundesratspräsidentschaft sowie das besondere Engagement Hamburgs für das deutsch-polnische Verhältnis und in Sachen Ukraine-Hilfe.

Zuletzt hatte Hamburg über Polen zahlreiche Hilfslieferungen in die Ukraine geschickt. „Wir wollen Kiew nicht nur im Krieg und beim Wiederaufbau unterstützen, sondern auch unsere wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Verbindungen nachhaltig stärken, im Interesse einer guten Entwicklung unserer beiden Städte“, sagte Grote.

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