Altona

Jenischpark als Party-Hotspot – „Runder Tisch“ gescheitert

Vor allem auf der großen Wiese vor dem Jenischhaus treffen sich häufig Jugendliche und feiern.

Vor allem auf der großen Wiese vor dem Jenischhaus treffen sich häufig Jugendliche und feiern.

Foto: dpa/picture alliance

Grüne und Linke in der Bezirksversammlung stimmten überraschend gegen den Vorstoß. SPD-Politiker zeigte sich fassungslos.

Hamburg. Der gemeinsame Vorstoß der Altonaer Fraktionen von SPD und FDP, einen „Runden Tisch für den Jenischpark einzurichten, ist gescheitert. Wie berichtet, hatten sie am Donnerstagabend einen entsprechenden Antrag in die Bezirksversammlung eingebracht, der auch von der CDU unterstützt wurde. Dabei sollte es darum gehen, bei gemeinsamen Treffen Lösungen für das Problem der vielen sommerlichen Partys in dem beleibten Park zu finden.

Immer wieder hatten sich Anwohnerinnen und Anwohner bei den Bezirkspolitikern über zurück gelassenen Müll und laute Musik beschwert. Zu den angedachten Lösungsvorschlägen gehörten unter anderem eine nächtliche Schließung des Parks oder eine stärkere Überwachung. Doch die Fraktionen von Grünen und Linken stimmten am Donnerstag mit Mehrheit dagegen.

Jenischpark: "Runder Tisch" gescheitert – SPD-Politiker fassungslos

Unter anderem wurde das Konzept des Antrags bemängelt. So sei nicht deutlich, an wen genau sich die Einladung zur Teilnahme am Runden Tisch überhaupt richten solle. Der SPD-Politiker Andreas Bernau, der den Antrag eingebracht hatte, zeigt sich fassungslos. „Ob der von uns angedachte Runde Tisch das Problem gelöst hätte, kann niemand sagen, aber er wäre zumindest mal ein Anfang gewesen. Wie es jetzt weitergehen soll, ist völlig unklar.“

Und Altonas FDP-Chefin Katarina Blume sagt: „Eine Ablehnung ohne Alternativvorschlag – das ist ja nun wirklich überhaupt nichts.“

( schmoo )

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