Hamburg. Immer wieder kommt es zu Gewalttaten rund um die Drogenhilfeeinrichtung in St. Georg. Politiker fordern jetzt konsequentes Handeln.

Der Angriff geschah offenbar heimtückisch – und löst Entsetzen aus: Nach dem Angriff auf einen Polizisten vor dem Drob Inn in St. Georg ist auch eine neue Debatte um die Kriminalität an der Drogenhilfeeinrichtung entbrannt. Der 26 Jahre alte Zivilfahnder erlitt eine Stichverletzung im Hals­bereich, als er einen Mann (24) festnehmen wollte, der zuvor Reizgas versprüht hatte. Der mutmaßliche Täter ist ein 16 Jahre alte Libyer, der ihn von hinten angegriffen haben soll. Der Verdächtige kam ebenso wie sein Begleiter in Untersuchungshaft. Dem 24-Jährigen wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, dem 16-Jährigen tätlicher Angriff auf einen Vollstreckungsbeamten.