Bundestagswahl

Ab Montag können alle Hamburger Briefwahl beantragen

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Ab Montag können Hamburger Anträge auf Briefwahl für die Bundestagswahl stellen (Symbolbild).

Ab Montag können Hamburger Anträge auf Briefwahl für die Bundestagswahl stellen (Symbolbild).

Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa

Wo man die Unterlagen für die Wahl per Post beantragen und ab wann man einen Blick auf den Wahlzettel werfen kann.

Hamburg.  Die Bundestagswahl wirft nicht nur mit den Auftritten von Spitzenpolitikern, die sich im immer schnelleren Takt in Hamburg einstellen, seine Schatten voraus. Auch die Wahlabläufe selbst werden hinter den Kulissen organisiert.

Ab Montag, 16. August, kann die Briefwahl in einem Online-Verfahren beantragt werden. Der Online-Briefwahlantrag ist bis zum 21. September unter der Adresse www.hamburg.de/briefwahl erreichbar. Bei der Bürgerschaftswahl 2020 wurden bereits rund 40 Prozent der Briefwahlanträge mittels Online-Verfahren gestellt.

Bundestagswahl: Anteil der Briefwahl-Stimmen gestiegen

Die Briefwahlunterlagen werden ab dem 17. August 2021 versendet, teilte die Innenbehörde am Freitag mit. An diesem Tag öffnen auch die Wahldienststellen in den Bezirksämtern. Dort kann der Antrag persönlich gestellt und direkt vor Ort per Brief gewählt werden (bitte Personalausweis oder Reisepass mitbringen). Weitere Informationen zur Briefwahl und zu den Wahldienststellen sind im Internet unter www.hamburg.de/briefwahl zu finden.

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Experten rechnen mit einem hohen Anteil an Wählern, die ihre Stimmen bereits vor dem eigentlichen Tag der Bundestagswahl am 26. September abgeben. Bei den vergangenen vier Bundestagswahlen ist der Anteil der Briefwählenden in Hamburg kontinuierlich gestiegen, teilte das Statistikamt Nord mit. Gaben 2005 noch knapp ein Viertel der Wählerinnen und Wähler (24,0 Prozent) ihre Stimme per Briefwahl ab, waren es 2017 bereits deutlich mehr als ein Drittel (37,0 Prozent), so das Statistikamt Nord.

Beteiligung an Bundestagswahl in Hamburg schwankend

Dagegen blieb die Beteiligung an den Bundestagswahlen insgesamt in Hamburg schwankend: Nachdem die Wahlbeteiligung 2005 bei 77,5 Prozent gelegen hatte, sank sie in den darauf­folgenden Jahren ab (2009: 71,3 Prozent; 2013: 70,3 Prozent). Zur Bundestagswahl 2017 stieg sie mit 76,0 Prozent wieder deutlich an, konnte jedoch das alte Niveau nicht wieder erreichen.

( inga )

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