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Novum dank Corona: Wacken Open Air 2021 bereits ausverkauft

| Lesedauer: 23 Minuten
Thomas Jensen (r.) und Holger Hübner gründeten 1990 das Metal-Festival Wacken Open Air.

Thomas Jensen (r.) und Holger Hübner gründeten 1990 das Metal-Festival Wacken Open Air.

Foto: Carsten Rehder / dpa

Alkohol-Verkaufsverbot kommt. Logistik-Branche im Tief. Neue Corona-Zahlen für den Norden – auch Partygäste infiziert. Der Newsblog.

Hamburg. Gute Nachrichten aus Hamburg: Nachdem die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den vergangenen vier Tagen jeweils zweistellig war, meldete der Senat am Montag nur vier neue Fälle. Dennoch warnt die Gesundheitsbehörde davor, Abstands- und Hygieneregeln zu ignorieren. In den Hamburger Szenevierteln auf St. Pauli und in der Schanze hatten am Wochenende viele Menschen dicht an dicht gefeiert. Am Dienstag will der Senat daher eine Allgemeinverfügung zur Einschränkung des Alkoholverkaufs erlassen.

Auch in Schleswig-Holstein bleibt Corona das beherrschende Thema. Vielen Gastronomen droht wegen der Pandemie das Aus. Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) fürchtet, dass 30 Prozent aller Läden aufgeben müssen.

Lesen Sie hier alle Nachrichten zu Corona am Montag, den 27. Juli:

Corona: Wacken Open Air 2021 schon ausverkauft

In diesem Jahr findet das Wacken Open Air im Wohnzimmer statt: Von Mittwoch an flimmert das Metal-Festival unter dem Namen Wacken World Wide als Livestream über den Bildschirm, immerhin fast 100 Konzerte sind im Angebot. Das Liveerlebnis muss wegen der Corona-Pandemie bekanntlich ausfallen. Wer eines der 75.000 Tickets gekauft hatte, konnte es sich entweder erstatten lassen oder es in ein Ticket für das kommende Jahr umtauschen.

Mehr als 90 Prozent haben von der zweiten Option Gebrauch gemacht. Inzwischen ist auch das Wacken Open Air 2021 restlos ausverkauft, teilte der Veranstalter am Montagabend mit. Die verbliebenen Eintrittskarten seien "durch ein faires Losverfahren über Wartelisten verkauft" worden. Damit ist das Festival erstmals seit der Premiere vor 30 Jahren ausverkauft, bevor überhaupt eine teilnehmende Band benannt wurde. Erste Namen sollen am Sonnabend bekannt gegeben werden.

Das Coronavirus in Deutschland und weltweit:

Fleischkonzern Vion will auf Werkvertragsbeschäftigte verzichten

Der Fleischkonzern Vion, der auch den Schlachthof in Bad Bramstedt betreibt, will ab Anfang 2021 in den Bereichen Schlachtung, Zerlegung und Verpackung keine Werkvertragsarbeiter mehr beschäftigen. Das entspreche den Vorgaben des Arbeitsministeriums, die derzeit erarbeitet würden und an die man sich halten werde, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag.

Vion war in die Kritik geraten, weil rund 140 Mitarbeiter des Schlachthofs in Bad Bramstedt positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Die meisten von ihnen stammten aus Osteuropa und waren über einen Subunternehmer als Werkvertragsarbeiter in dem Schlachtbetrieb eingesetzt. Zuvor hatte der NDR berichtet.

Ein positiver Corona-Test bei Lloyd Werft

Nach Hunderten Corona-Tests bei Arbeitern der Lloyd Werft wegen einer Infektion in einem Partnerunternehmen ist ein Test positiv ausgefallen. Am Montag lagen alle Ergebnisse der 361 Tests vom Freitag vor, wie ein Sprecher der Stadt Bremerhaven mitteilte. Nach dem Fall wurden weitere Untersuchungen eingeleitet.

Die Werft war Anfang vergangener Woche informiert worden, dass ein Mitarbeiter einer Partnerfirma bei der Einreise in sein Heimatland positiv auf das Coronavirus getestet wurde – die Firma ist bei Arbeiten in der Werft eingebunden. In Abstimmung mit Werksarzt und Gesundheitsamt wurden daraufhin alle rund 70 Kollegen des Infizierten getestet. Diese Tests ergaben drei weitere Infektionen.

Ferien bald zu Ende und noch keine Corona-Tests am Flughafen

Die Hamburger Behörden haben noch nicht entschieden, wann für die zurückkehrenden Fluggäste am Hamburger Airport eine Corona-Testmöglichkeit eingerichtet wird. Ein solches Testzentrum sei grundsätzlich vorgesehen und entspreche auch den Beschlüssen der Gesundheitsminister-Konferenz, doch gegenwärtig liefen noch die Abstimmungen und Gespräche, teilte der Flughafen mit.

Zu den offenen Fragen gehörten zum Beispiel die Wahl eines geeigneten Standortes am Flughafen sowie die Festlegung der Rahmenbedingungen und Prozesse. Die Schulferien in Hamburg gehen in der kommenden Woche zu Ende; viele Urlauber sind bereits in die Hansestadt zurückgekehrt.

Zahl der Corona-Fälle bei Aida-Crewmitgliedern steigt auf elf

Die Zahl der Corona-Infektionen bei den Besatzungsmitgliedern von Aida ist um einen Fall auf elf gestiegen. „Nach aktuellem Stand wurde eine weitere Infektion bei den gestrigen Tests festgestellt“, sagte eine Sprecherin der Stadt Rostock. Zuvor hatte die „Ostsee-Zeitung“ darüber berichtet.

Die betroffene Person zeige keine Symptome, eine Krankenhausbehandlung sei nicht erforderlich, hieß es weiter von der Stadt. Grund zur Sorge besteht den Angaben zufolge nicht, da Isolation und die Corona-Regeln eingehalten würden. Landgänge fänden grundsätzlich nicht statt.

Mitte Juli waren 750 Aida-Besatzungsmitglieder aus Asien mit drei Flugzeugen auf dem Flughafen Rostock-Laage angekommen. Das Kreuzfahrt-Unternehmen hatte zuletzt trotz der infizierten Crewmitglieder an den geplanten Kurz-Kreuzfahrten festgehalten. Am 5. August soll in Hamburg die „AIDAperla“ zur Kurz-Kreuzfahrt ohne Landgang ablegen, am 12. August in Rostock die „AIDAmar“ und am 16. August in Kiel die „AIDAblu“.

Allgemeinverfügung zum Alkoholverkauf kommt in Hamburg

Angesichts dicht gedrängt feiernder Menschenmassen in den Hamburger Ausgehvierteln wird der Senat eine Allgemeinverfügung zur Einschränkung des Alkoholverkaufs erlassen. Diese Instrument sei bereits angekündigt worden und werde nun voraussichtlich bei der Senatssitzung am Dienstag scharfgestellt, sagte der Sprecher der Sozialbehörde, Martin Helfrich.

Die zeitlich befristete Allgemeinverfügung erlaubt es den Behörden dann schon ab dem kommenden Wochenende, den Außer-Haus-Verkauf von Alkohol zu verbieten. Die genauen Modalitäten, etwa in welchem Zeitfenster Lokale und Kioske keinen Alkohol mehr außer Haus verkaufen dürfen, müssten noch geklärt werden.

Große Freiheit am Wochenende erneut gesperrt

Auch am vergangenen Wochenende hatten wieder Tausende auf St. Pauli und im Schanzenviertel abstandslos und ausgelassen gefeiert. Wegen des großem Andrangs musste die Große Freiheit gleich mehrfach abgesperrt werden.

Außerdem sprachen Polizei und Bezirksämter im Schanzenviertel auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes in vier Fällen Alkohol-Verkaufsverbote aus.

Hamburger Logistik-Branche leidet unter Corona-Tief

Die Hamburger Logistik-Branche ist in der Corona-Krise dramatisch eingebrochen. Rund 80 Prozent der Unternehmen rechnen im laufenden Jahr mit einem Umsatzrückgang, teilweise um mehr als die Hälfte, teilten die Handelskammer und verschiedene Verbände der Branche am Montag als Ergebnis einer Umfrage in der Hansestadt mit. „Der Hamburger Hafen und mit ihm die Seehafenspediteure leiden unter einem starken Einbruch des Umschlags“, sagte Willem van der Schalk, Vizepräses der Kammer und Vorsitzer des Vereins Hamburger Spediteure. Die Einschränkungen in vielen Industriebetrieben und der rückläufige Im- und Export über den größten deutschen Hafen seien nicht spurlos vorübergegangen.

Es zeichne sich jedoch ein Lichtblick ab, da 29 Prozent der Unternehmen in den kommenden zwölf Monaten mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage rechneten. Dennoch sei es zu früh, von einer Trendwende zu sprechen, sagte Christian Koopmann, Vorsitzender des Vereins Hamburger und Bremer Schiffsmakler. „Die Logistikbranche wurde durch die Pandemie recht hart getroffen, wenngleich die konkreten Auswirkungen je nach Verkehrsträger und Handelsgebiet unterschiedlich ausfallen können.“ Die Branche müsse sich darauf einstellen, mit den wirtschaftlichen Folgen auch noch im Jahr 2021 zu tun zu haben.

Coronavirus – die Bilder zur Krise:

Corona-Maislabyrinth in Jersbek eröffnet

Jedes Jahr stellt Karsten Eggert sein Mais-Labyrinth in Jersbek unter ein Motto. 2020 sind das Thema Krankheitserreger. Der Parkour, der seit dem 25. Juli wieder für Besucher geöffnet ist, führt damit wortwörtlich durch das Coronavirus. Damit sich keiner der Rätsellöser infiziert, gelten auch im Irrgarten Hygiene- und Abstandsregeln.

Die Wege im Irrgarten verbreiterte Eggert teilweise von zwei auf zweieinhalb Meter, damit Menschen besser aneinander vorbeikommen und Abstand halten können. Auf Gruppenveranstaltungen wie Betriebsausflüge und Kindergeburtstage verzichtet er ebenso wie auf eine Veranstaltungsbühne mit Auftritten von Künstlern.

Corona: Sinkender Bierabsatz lässt Preise für Braugerste sinken

Angesichts der bevorstehenden Ernte von Braugerste in Niedersachsen sorgen sich die Landwirte um die Preise. Wegen der Corona-Pandemie sei der Bierabsatz gesunken, was auch die Nachfrage der Mälzereien senke, teilte der Landesbauernverband Landvolk in Hannover mit. Hochwertige Braugerste wurde den Bauern in der Vergangenheit mit Aufschlägen von 25 bis 30 Euro pro Tonne im Vergleich zur Futtergerste abgenommen - in diesem Jahr dürften die Aufschläge eher bei 15 bis 20 Euro pro Tonne liegen.

Das trockene Wetter im Frühjahr habe zu höheren Kosten geführt, denn die gewünschten großen Körner bildet die Gerste nur, wenn sie ausreichend Wasser bekomme. Die meisten Bauern beregnen ihre Felder daher. Dort, wo das nicht möglich ist, habe das trockene Wetter deutliche Spuren hinterlassen. Könne die Ernte die Qualitätsanforderungen der Brauer nicht erfüllen, lasse sich das Getreide nur zu geringeren Erlösen als Futtergerste verkaufen.

Corona: 60. Beatles-Jubiläum mit Live-Event im Internet

Mit einem Live-Event im Club Indra gedenkt Hamburg des ersten Konzerts der legendären Beatles in der Hansestadt am 17. August 1960. Hamburgs Beatles-Expertin Stefanie Hempel werde am Jubiläumstag ab 21 Uhr mit ihrer Band ein Rock'n'Roll-Special auf die Bühne bringen, vom rekonstruierten Original-Set der Beatles aus dem August 1960 über die späteren großen Hits und legendären Songs, teilte Hamburg Marketing mit Das Ereignis wird per Livestream ins Internet übertragen, so dass Beatles-Fans in aller Welt daran teilhaben können.

Für Gastauftritte sind live im Indra unter anderem das Kaiser Quartett, Cäthe, Bernd Begemann, Jessy Martens, Billy King, Jimmy Cornett und Michèl von Wussow mit dabei. Zuvor feiert um 20 Uhr auch die Elbphilharmonie das Beatles-Jubiläum. Live aus dem Großen Saal streamt das Konzerthaus die Premiere einer Hommage an die Beatles, die die Jazz-Pianistin Julia Hülsmann speziell für diesen Anlass arrangiert hat und gemeinsam mit Nils Wogram (Posaune) und Christopher Dell (Vibraphon) auf die Bühne bringt.

CDU-Senioren fordern Testpflicht für Rückkehrer

Die Senioren-Union Hamburg fordert die Einführung einer Testpflicht für Reiserückkehrer. „Wir dürfen die Erfolge im Kampf gegen das Virus nicht verspielen, sondern müssen eine zweite Ansteckungswelle verhindern“, sagt die Landesvorsitzende der Senioren-Union Hamburg Herlind Gundelach. Auslandsurlauber sollten die angebotenen Tests an Flughäfen unbedingt wahrnehmen.

Wer sich keinem Corona-Test unterziehen möchte, müsse sich in Quarantäne begeben, fordern die CDU-Senioren.

Corona: Kompaktes Hamburger Filmfest startet

Wenn in zwei Monaten das Filmfest Hamburg in seine 28. Runde startet, wird vieles anders sein als in den Jahrzehnten zuvor. Platzbeschränkungen in den Kinos, Streamingtickets für die Vorstellungen und nur rund 70 statt wie zuletzt fast 150 Filme - Corona hat vieles verändert. Einen klassischen Eröffnungsfilm wird es natürlich trotzdem geben. Im Ausnahmejahr startet das kompakte Filmfest Hamburg am 24. September mit der Premiere des Films „Enfant Terrible“ von Regisseur Oskar Roehler, wie der Veranstalter in Hamburg mitteilte.

Der Film sei eine große Verbeugung Roehlers vor der deutschen Regie-Ikone Rainer Werner Fassbinder, der im Mai dieses Jahres 75 Jahre alt geworden wäre. Ursprünglich sollte der Streifen, der am 1. Oktober in die Kinos kommt, als einziger deutscher Spielfilm bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes gezeigt werden, das allerdings coronabedingt ausfallen musste.

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17 Corona-Infizierte in Wandsbeker Flüchtlingsunterkunft

Die Zahl der mit Corona Infizierten in einer Wandsbeker Flüchtlingsunterkunft hat sich erhöht. Nachdem das Virus zunächst bei sieben Bewohnern festgestellt worden war, sind es nun insgesamt 17. Mittlerweile sind alle 270 Heimbewohner getestet worden.

„Die 17 Infizierten sind mittlerweile in eine separate Unterkunft gebracht worden“, sagt Martin Helfrich, Sprecher der Sozial- und Gesundheitsbehörde. Für die bislang nicht erkrankten Bewohner des Flüchtlingsheims bleibt die Quarantäne bestehen. Sie sollen Ende der Woche ein weiteres Mal getestet werden, um auszuschließen, dass es bislang noch unentdeckte Infektionen gibt.

Neue Corona-Fälle in Hamburg – auch Partygäste infiziert

In Hamburg sind seit Sonntag vier neue Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Das ist erstmals wieder eine einstellige Zahl, nachdem seit Donnerstag jeden Tag mindestens zehn neue Fälle pro Tag gemeldet wurden. Über das gesamte Wochenende gesehen kamen 36 neue Fälle hinzu.

Vier der neu infizierten Personen sind Besucher einer privaten Party, sagte der Sprecher der Sozialbehörde, Martin Helfrich. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 5325 Menschen in der Hansestadt mit dem Virus angesteckt, wie die Gesundheitsbehörde am Montag mitteilte. Rund 5000 davon können nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) inzwischen aber als genesen angesehen werden.

Hamburg: 86 Neuinfektionen in einer Woche

In der zurückliegenden Woche gab es nach Angaben der Behörde insgesamt 86 Neuinfektionen. Das sind 4,8 pro 100.000 Einwohner. Das Infektionsgeschehen in Hamburg liegt damit nach wie vor weit unter dem Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, ab dem der Senat über erneute Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie beraten müsste.

In Hamburger Krankenhäusern wurden den Angaben zufolge am Montag 25 Menschen mit dem Coronavirus behandelt. Sechs von ihnen liegen auf Intensivstationen. Bei der Zahl der Todesopfer gab es keine Veränderungen: Laut UKE-Institut für Rechtsmedizin starben in Hamburg bisher 230 Menschen an Covid-19. Das RKI, das unabhängig von der Todesursache alle mit dem Virus infizierten Toten erfasst, kommt unverändert auf 261.

Coronavirus: Verhaltensregeln und Empfehlungen der Gesundheitsbehörde

  • Reduzieren Sie Kontakte auf ein notwendiges Minimum, und halten Sie mindestens 1,50 Meter Abstand zu anderen Personen
  • Achten Sie auf eine korrekte Hust- und Niesetikette (ins Taschentuch oder in die Armbeuge)
  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife
  • Vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund
  • Wenn Sie persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollten Sie sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an Ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden

Nina Botts Kinder müssen im "Homeoffice" bleiben

Die Nase läuft, der Hals kratzt – nicht nur Arbeitnehmer sollten in Corona-Zeiten mit einer Erkältung sicherheitshalber zu Hause bleiben, auch für Kinder ist im Krankheitsfall "Homeoffice" angesagt. Die Kinder von Nina Bott sind darin schon geübt, wie die Schauspielerin über Instagram mitteilte. "Meine kleinen Schnupfnasen bleiben heute zu Hause", schrieb sie zu dem Bild ihrer malenden Kinder.

Das "Homeofficestayathomekindergarten", wie es Bott nennt, wirkt sich offenbar nicht negativ auf die Produktivität aus: Drei Gemälde sind bereits in Arbeit.

Schmidt-Chanasit: Deutschland hatte auch Glück bisher

Prof. Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht Institut für Tropenmedizin in Hamburg glaubt, dass auch in Zukunft konkrete Maßnahmen erforderlich sind, um einen weiteren Anstieg der Infektionen zu verhindern. Ein zielgerichtetes Eingreifen sei jetzt die Aufgabe von Wissenschaft und Politik, sagte er am Morgen bei einem NDR-Interview.