Hamburg

Frauenanteil in der Bürgerschaft steigt auf knapp 44 Prozent

Cansu Özdemir (l., Die Linke) und Anna von Treuenfels-Frowein (FDP) gehören auch in der neuen Legislaturperiode der Hamburger Bürgerschaft an.

Cansu Özdemir (l., Die Linke) und Anna von Treuenfels-Frowein (FDP) gehören auch in der neuen Legislaturperiode der Hamburger Bürgerschaft an.

Foto: Imago/Chris Emil Janßen

Der Hamburgischen Bürgerschaft gehören nun 54 Frauen und 69 Männer an. Bei welcher Fraktion der weibliche Anteil besonders hoch ist.

Hamburg. Der Anteil der Frauen unter den Abgeordneten der Hamburger Bürgerschaft ist nach der Wahl vom vergangenen Sonntag gestiegen. Der neuen Bürgerschaft gehören nach einer Auszählung 54 Frauen und 69 Männer an. Das entspricht einem Frauenanteil von 43,9 Prozent.

In den vergangenen Wahlperioden hatte der Frauenanteil bei 38 bis 39 Prozent gelegen. Der Anteil kann sich noch verändern, wenn Abgeordnete zu Senatoren berufen werden.

Sie müssen in dem Fall ihr Bürgerschaftsmandat ruhen lassen und andere Kandidaten rücken in die Bürgerschaft nach.

Bei den Grünen sind die meisten Frauen vertreten

Mehrheitlich mit Frauen besetzt sind die Fraktionen der Grünen (63,6 Prozent) und der Linken (53,8 Prozent). Die größte Fraktion stellt die SPD; sie kommt auf einen Frauenanteil von 37 Prozent.

Bei der CDU sind 20 Prozent der neuen Abgeordneten weiblich, bei der AfD 28,6 Prozent. FDP-Frau Anna von Treuenfels-Frowein ist als Einzelperson in der Bürgerschaft; sie gehört keiner Fraktion an.