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Klimastreik in Hamburg: Alle Sperrungen aufgehoben

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Zehntausende Teilnehmer bei Fridays-for-Future-Demo. Staus in der City. Halbe Schweigeminute für Opfer des Klimawandels.

Hamburg. Die Bewegung der Klimaschützer will ein starkes Zeichen setzen: Gegen 12 Uhr begann heute der zweite große Klimastreik in Hamburg von Fridays for Future mit mehreren Zehntausend Teilnehmern. Die Protestroute führt dabei durch weite Teile der Innenstadt, für Autofahrer ist bis zum Abend mit Staus und Beeinträchtigungen zu rechnen. Offiziell wurden 30.000 Teilnehmer zu dem Protestzug erwartet – ebenso wie beim vergangenen groß angelegten Klimastreik, als letztlich sogar 70.000 Menschen in der City demonstrierten.

Getroffen haben sich die Hamburger Schüler und Studenten zu einer symbolischen Uhrzeit, um fünf nach zwölf, in der Innenstadt an der Ecke Willy-Brandt-Straße/Domstraße. Anlass für den Streik, der in mehreren Ländern auf der ganzen Welt stattfindet, ist die UN-Klimakonferenz Anfang Dezember in Madrid.

Verfolgen Sie hier die aktuellen Entwicklungen im Newsblog:

980 Polizeibeamte im Einsatz

Wie die Polizei Hamburg nach Ende der Veranstaltung mitteilte, haben die etwa 30.000 Demonstranten die Route ohne Zwischenfälle zurückgelegt. Bei der Abschlusskundgebung waren noch 1500 Teilnehmer. Insgesamt waren bei dem Klimastreik heute 980 Beamte eingesetzt.

Fridays for Future: Deutschlandweit 630.000 Demonstranten

Der Veranstalter Fridays for Future teilte auf Twitter eine deutschlandweite Teilnehmerzahl des Klimastreiks von 630.000 Personen mit. "Die zerstörerische Politik der GroKo treibt uns an, weiter laut zu sein", heißt es weiter. Aktionen habe es an mehr als 520 Orten gegeben, darunter Fahrraddemonstrationen, Blockaden, Picknicks und Demonstrationen an Kohlekraftwerken.

Die Beteiligung war angesichts der Vorlaufzeit von wenigen Wochen recht stark, sie lag aber unter den Rekordwerten von September, als deutschlandweit nach Schätzungen der Aktivisten 1,4 Millionen Menschen auf den Straßen waren - und weltweit mehr als sieben Millionen.

In Schleswig-Holstein sollen insgesamt 10.000 Demonstranten für das Klima auf die Straße gegangen sein. An der landesweit größten Demonstration in Kiel beteiligten sich laut Polizei rund 7500 Demonstranten, die Veranstalter sprachen von etwa 11.000. Nach Ende der Demonstartion kam es bis etwa 17.30 Uhr zu mehreren kurzfristigen Straßenblockaden an mehreren Stellen im Kieler Stadtgebiet, teilt die Polizei mit. Bei sieben Personen wurden die Personalien festgestellt.

Polizei hebt Straßensperrungen wieder auf

Bis auf die Straßensperrung auf der Willy-Brandt-Straße in Höhe Domstraße, hat die Polizei gegen 16.30 Uhr alle Sperrungen im Stadtgebiet, die für den Klimastreik eingerichtet worden sind, wieder aufgehoben. Die letzte Sperrung wurde am Abend aufgehoben.

Nach dem Klimastreik: Innenstadt weiterhin gut gefüllt

"Das wird ein Umsatz wie an einem guten Adventssamstag", sagt Brigitte Engler vom City Management am Freitagnachmittag. Die Stadt sei voller Menschen. Besonders viel gekauft würden Schmuck, Düfte, Kaschmir für Damen und Herren und Haushaltswaren. "Viele Geschäfte bieten 20 Prozent Rabatt auf ihr Sortiment, einige auch noch am Sonnabend." In der Europa Passage hätten Sicherheitsmitarbeiter in einem Geschäft sogar den Zugang regulieren müssen, weil der Andrang so groß war.

Auftritt der Band Deichkind und Versammlung beendet

Die Band Deichkind ging gegen 16 Uhr wieder von der Bühne. In diesem Zuge beendeten die Veranstalter auch die offizielle Versammlung. "Wir stellen entsprechend starke Abwanderungen fest", heißt es von der Polizei auf Twitter.

1500 Demo-Teilnehmer noch bei Deichkind-Konzert

Nach Angaben der Polizei verfolgen 1500 Klimastreik-Teilnehmer das Konzert von Deichkind in der Hamburger Innenstadt. "Gefällt mir gut dass ihr hier seid", rief Deichkind der jubelnden Masse zu. "Die Zeit für eine Veränderung des Systems ist jetzt."

"Die Zukunft des Planeten muss an erster Stelle stehen", sagte einer der beiden Frontmänner auf der Bühne. Veränderungen des Systems müssten jetzt geschehen. "Die Band empfindet es als unglaublich wichtig, sich zu positionieren und ihren Status auch zu nutzen und damit die Bewegung zu unterstützen", teilte das Management vorab mit.

Deichkind beim Klimastreik in Hamburg

Die Hamburger Band Deichkind ist zu Gast beim Klimastreik in Hamburg. "In Hamburg sind alle eingeladen, der Demonstration und unserem Konzert beizuwohnen und für ein Umdenken in der Klimapolitik zu protestieren", hatte Deichkind im Vorwege via Twitter mitgeteilt. Um 15.38 Uhr betritt Deichkind die Bühne.

Vor dem Auftritt von Deichkind legten die Demo-Teilnehmer eine halbe Schweigeminute für die Opfer des Klimawandels ein. Die andere halbe Minute wurde erneut genutzt, um die Stimme zu erheben: "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsere Zukunft klaut", rief die Menge immer wieder.

Deichkind live in Hamburg

Erst Teesy, dann Katja Karger

Nach dem Auftritt von Sänger und Rapper Teesy spricht Katja Karger, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Hamburg, vor den Klimastreik-Teilnehmern.

Hamburger grüne Senatoren kritisieren Klimapaket

Nach der weitgehenden Billigung durch den Bundesrat haben die grünen Hamburger Senatoren Katharina Fegebank und Jens Kerstan ihre Kritik am Klimapaket der Bundesregierung erneuert. "Es gehen wieder zehntausende Menschen auf die Straße, um echten Klimaschutz einzufordern", sagte Wissenschaftssenatorin Fegebank. "Doch dieser laute Weckruf findet bei der Bundesregierung kein Gehör."

Auch Umweltsenator Jens Kerstan erklärte, das Klimapaket der Bundesregierung ermögliche keinen wirksamen Klimaschutz. "Damit können wir unsere Klimaziele nicht erreichen", sagte er.

7500 Klima-Demonstranten in Kiel

Auch in Schleswig-Holstein haben Tausende Menschen für einen radikalen Wandel in der Klimapolitik demonstriert. An der landesweit größten Demonstration in Kiel beteiligten sich laut Polizei rund 7500 Demonstranten, die Veranstalter sprachen von etwa 11.000. In Lübeck demonstrierten nach Angaben der Polizei knapp 2000 Menschen friedlich. In Flensburg nahmen rund 1200 Menschen an einem Demonstrationszug durch die Innenstadt teil.

Vor Beginn der 25. UN-Klimakonferenz in Madrid gingen die Streiks der Jugendbewegung Fridays for Future und von Students for Future auch in anderen Städten wie Flensburg, Lübeck, Pinneberg, Bad Segeberg und Kaltenkirchen in die nächste Runde. Insgesamt gab es Proteste in etwa 30 Orten im Norden, von Westerland auf Sylt bis Pinneberg.

Klimastreik in Hamburg – das Bühnenprogramm startet

Die ersten Teilnehmer des Klimastreiks sind wieder in der Willy-Brandt-Straße Höhe Domstraße. Um 14.30 Uhr hat die Abschlusskundgebung begonnen, unter anderem mit Benjamin Adrion von Viva con Agua: "Wenn ihr auf Mineralwasser verzichten könnt und Leitungswasser trinkt, wäre das am Besten."

In der ersten Reihe drängeln sich bereits viele junge Menschen, die sich vermutlich auch auf den Auftritt der Hamburger Band Deichkind freuen, die demnächst auftreten werden. Die Abschlusskundgebung ist bis 17 Uhr geplant.

Fridays for Future: 55.000 Menschen für Klimagerechtigkeit

Auch via Twitter teilte Fridays for Future mit, dass man von 55.000 Demo-Teilnehmern ausgehe. "Das ist unsere Antwort auf eure Politik! 55.000 Menschen gehen gerade in Hamburg gegen Symbolpolitik und für Klimagerechtigkeit auf die Straße", teilte der Veranstalter mit.

Bela B. bei Klimastreik in Hamburg dabei

Auch Prominente sind beim Klimastreik in Hamburg vertreten. So ist auch der Schlagzeuger, Sänger und das Ärzte-Mitglied Bela B. unter den Demonstranten, wie Greenpeace via Twitter mitteilte.

Klimastreik: Polizei mit Reiterstaffel im Einsatz

Die Polizei ist auch unmotorosiert im Einsatz – hoch zu Ross.

Klimastreik-Teilnehmer scheren aus – zum Shoppen?

Auffällig: Am Stephansplatz und auch im Bereich des Hamburger Hauptbahnhofs scheren gegen 13.45 Uhr einige Klimastreik-Teilnehmer aus. Gerätselt wird, ob sie sich zum Black-Friday-Shoppen absetzen... Einzelne Passanten queren nahe dem Hauptbahnhof mit großen Boxen von Saturn den Demoaufzug – vermutlich wollen sie zu ihren Autos gelangen.

Ordner bremsen die Klimastreik-Teilnehmer

Ordner rufen an der Spitze des Demonstrationszuges: „Langsamer, wir sind zu schnell“, um das Tempo zu drosseln. Fridays for Future geht um 13.30 Uhr von 55.000 Teilnehmern aus. Um 13.40 Uhr hat die Spitze des Demozuges den Stephansplatz erreicht.

30.000 Teilnehmer wettern gegen Black Friday

Die Polizei hat die Teilnehmerzahl erneut nach oben korrigiert: Inzwischen demonstrieren rund 30.000 Menschen für einen besseren Klimaschutz. Viele von ihnen wettern gegen den Black Friday. "Leute lasst das Shoppen sein, reiht euch in die Demo ein", rufen die Protestler. Der Demozug hat um 13.25 Uhr die Lombardsbrücke erreicht. Es kommen aber immer noch Leute von der Willy-Brandt-Straße nach.

Die ersten Klimastreik-Teilnehmer ziehen durch die Steinstraße

Die ersten der 25.000 Klimastreik-Teilnehmer haben nun die Steinstraße erreicht. Auch die Interventionistische Linke ist wie angekündigt mit dabei. Die Stimmung unter den Demonstranten ist friedlich. "Alle Leute, groß und klein, reiht Euch in die Demo ein", wird skandiert.

25.000 Klimastreik-Teilnehmer laufen durch Hamburger City

Rapper Courtier hat zu Ende gesungen, die Banner-Träger, die den Klimastreik-Demonstrationszug anführen, sind startklar. Die Demo-Teilnehmer, die bis zum Rödingsmarkt stehen, laufen los. Dazu ertönt aus den Boxen "Alles neu" von Peter Fox. Der Polizeihubschrauber "Libelle" kreist über dem Geschehen. Die aktuelle Zahl der Teilnehmer laut Polizei: 25.000.

10.000 Demonstranten beim Klimastreik in Hamburg

Die Teilnehmerzahl ändert sich nun alle paar Minuten, weil der Zulauf so enorm ist, wie die Polizei mitteilte. Um kurz nach 12 Uhr zählte die Polizei rund 10.000 Teilnehmer. "Der Zulauf ist aber weiterhin groß", so Polizeisprecher Daniel Ritterskamp. Die Teilnehmer des Klimastreiks reichen von Familien mit kleinen Kindern, über Studenten bis zu Rentnern – eine schöne bunte Mischung.

Rap für das Klima – Courtier singt für Demonstranten

Um 12 Uhr startete das erste Konzert. "Hamburg seid ihr am Start?", ruft der Rapper auf der Bühne. Dann legte Courtier los und rappte für das Klima: „Jugend auf die Barrikaden, weil wir sonst keine Zukunft haben.“

Die ersten 1000 Klimastreik-Teilnehmer in der City

Gegen 11.40 Uhr versammelten sich die ersten 1000 Klimastreik-Teilnehmer an der Kreuzung Willy-Brandt-Straße/Domstraße. Doch diese Zahl wird sich in Kürze erhöhen. "Wir verzeichnen einen starken Zulauf", sagte Polizeisprecher Daniel Ritterskamp. Einige Demonstranten tanzten auf der Straße.

Vor Klimastreik: Künstler machen Soundcheck

Nicht nur die Hamburger Band Deichkind hat für heute Nachmittag einen Auftritt angekündigt. Auch die Musiker Teesy und Courtier werden auf der Bühne auftreten. Am Vormittag gab es bereits einen Soundcheck.

Wegen Klimastreik: Massive Einschränkungen im Busverkehr

"Ab sofort ist mit Einschränkungen unseres Linienbusbetriebes im Innenstadtbereich zu rechnen." Das teilte die Hochbahn um 11.10 Uhr mit. Busse, die eigentlich Richtung Innenstadt fahren, fahren nun nur noch bis zu den Haltestellen Schlump, Hoheluftbrücke beziehungsweise ZOB. "Auch die Busline 109 wird bis Dammtor verkürzt", teilte die Hochbahn mit. "Fahrgästen empfehlen wir ab sofort den Umstieg auf die Schnellbahnen."

Sprecherin von Fridays for Future appelliert an Protestler

Bevor der Klimastreik in Hamburg losgeht, appelliert Annika Rittmann von Fridays for Future, die die Proteste mitorganisiert, an die Demonstranten „Ich erhoffe mir, dass wir gemeinsam laut sind – damit der Bundesrat seine Entscheidung zum Klimapaket heute genau überlegt.“

Teilnehmer der Klimademo trudeln langsam ein

Mit kreativen Plakaten, Bannern und T-Shirts begeben sich die Teilnehmer des Klimastreiks gegen kurz vor 11 Uhr langsam Richtung Innenstadt. Auch Annika Rittmann von Fridays for Future, die die Proteste mitorganisiert, ist bereits vor Ort. Sie hat zuvor noch eine Geo-Klausur geschrieben.

Klimastreik in Hamburg: 18 Sanitäter und 150 Demonstranten

Noch ist es ruhig an der Kreuzung Willy-Brandt-Straße/Domstraße: Um 10.30 Uhr haben sich rund 150 Menschen am Startpunkt versammelt, überwiegend Leute aus dem Organisationsteam. Auch Greenpeace-Mitglieder fanden sich bereits ein. 18 Sanitäter sind vor Ort, um im Laufe des Tages falls nötig zu helfen. Per Megafon werden die Ordner eingewiesen.

Erst für das Klima streiken, dann shoppen

Brigitte Engler vom City Management ist davon überzeugt, dass der Klimastreik und der Black Friday, an dem Händler mit vielen Schnäppchen locken, voneinander profitieren. „Wir gehen davon aus, dass der Black Friday eine große Sogwirkung hat.Sie gehe auch davon aus, dass die Demo ebenso friedlich verlaufe wie beim letzten Mal „und dass die Menschen die Gelegenheit nutzen, beides zu verbinden“. Erst Demo, danach shoppen in der City. Allerdings sei zu erwarten, dass das große Geschäft sich am Tag etwas nach hinten verschiebt.

Bühne für Klimastreik-Kundgebungen und Deichkind steht

Bereits am Freitagmorgen gegen 8.30 Uhr war die Bühne an der Kreuzung Willy-Brandt-Straße/Domstraße aufgebaut. Dort wird es ab etwa 14 Uhr die Abschlusskundgebungen geben. Auch die Hamburger Band Deichkind wird auf dieser Bühne im Laufe des Nachmittags auftreten.

Tipp der Hochbahn: Bahn- statt Busfahren

Die Hamburger Hochbahn rechnet mit einem "erhöhten Fahrgastaufkommen" zur Anreise an der U3-Haltestelle Rödingsmarkt. "Entsprechend werden wir – wie von Großveranstaltungen bekannt – dort mit zusätzlichem Personal die Zugabfertigung unterstützen und Weghinweise an der Haltestelle anbringen", teilte die Hochbahn mit.

Zudem wies das Unternehmen darauf hin, dass im Busbetrieb ab circa 11 Uhr mit Einschränkungen im Innenstadtbereich zu rechnen ist. Die Linienbusse werden je nach Verkehrslage und Sperrungen weiträumig umgeleitet und "wenn notwendig auch bis zu Umstiegspunkten an Schnellbahnen verkürzt", heißt es. Der Tipp der Hochbahn lautet: Bahn- statt Busfahren.

Klimastreik in Hamburg: "Ich gehe auf die Straße, weil..."

Fridays for Future Hamburg hat ein Video veröffentlicht, in dem junge Menschen berichten, warum sie am Freitag für das Klima auf die Straße gehen. Demonstranten wird empfohlen, die U-Bahn bis zum Rödingsmarkt oder die S-Bahn bis zur Haltestelle Stadthausbrücke zu nehmen.

Klimastreik in Hamburg: Erste Staus in Richtung City

Bereits um um 4 Uhr wurde an der Kreuzung Willy-Brandt-Straße/Domstraße mit dem Aufbau einer Bühne begonnen. Die Willy-Brandt-Straße ist daher in Richtung Millerntorplatz ab Deichtorplatz gesperrt. Wegen der Sperrung der wichtigen Verkehrsader kam es am Morgen auch schon zu ersten Verkehrsbehinderungen. Gegen 7.30 Uhr staute sich der Verkehr Richtung City auf dem Heidenkampsweg und auf der Amsinckstraße bis zum Rödingsmarkt auf mehreren Kilometern, wie es aus der Verkehrsleitzentrale hieß. Da viele Autofahrer über die Hafen-City auswichen, kam es nach Angaben des Sprechers auch hier zu deutlich mehr Verkehr. Die Polizei empfiehlt, heute nicht mit dem Auto in die Stadt zu fahren.

Route der Fridays-for-Future-Demo

Ab 10 Uhr ist der Bereich an der Willy-Brandt-Straße auch der Treffpunkt für die Demonstranten, bevor die Auftaktkundgebung um 12 Uhr beginnt. Eine halbe Stunde später soll sich der Demonstrationszug über Steinstraße, Glockengießerwall, Lombardsbrücke, Stephansplatz, den Gorch-Fock-Wall, die Kaiser-Wilhelm-Straße, Stadthausbrücke und Rödingsmarkt zurück zum Ausgangspunkt führen.

Von etwa 14 bis 17 Uhr findet die Abschlusskundgebung statt. Im Rahmen dessen wird am frühen Abend auch der Auftritt der Hamburger Hip-Hop- und Electropunk-Combo Deichkind erwartet. Die Polizei ist mit einem größeren Aufgebot vor Ort. Sollten mehr als 50.000 Teilnehmer erscheinen, könnte die Demonstrationsroute zudem kurzfristig in südliche Richtung ausgeweitet werden. Die Sperrung der Willy-Brandt-Straße bleibt bis etwa 20 Uhr bestehen, wenn die Bühne wieder abgebaut ist.

"Black Friday" läuft parallel zum Klimastreik

Da parallel zum Klimastreik der sogenannte „Black Friday“ mit Sonderangeboten lockt und die Weihnachtsmärkte ebenfalls geöffnet haben, wird es in der Innenstadt besonders voll. Im Vorfeld haben auch linksradikale Gruppen wie „Extinction Rebellion“ zu der Teilnahme an dem Protestzug aufgerufen. Blockaden und andere Aktionen des „zivilen Ungehorsams“ wurden dagegen nicht angekündigt.

Klimastreik in Hamburg am 20. September