Große Demonstration

Deichkind treten bei Fridays for Future in Hamburg auf

„Fridays for Future“-Demonstration in Hamburg am Jungfernstieg: Am 20. September protestierten laut Polizei 70.000 und laut Veranstaltern 100.000 Menschen in der City.

„Fridays for Future“-Demonstration in Hamburg am Jungfernstieg: Am 20. September protestierten laut Polizei 70.000 und laut Veranstaltern 100.000 Menschen in der City.

Foto: André Zand-Vakili

Die Klimaschützer in Hamburg bekommen prominente Unterstützung. Warum Deichkind einen Spontan-Auftritt plant.

Hamburg. Die Klimabewegung Fridays for Future bekommt in eineinhalb Wochen in Hamburg prominente Unterstützung. Am 29. November will die Band Deichkind am Mittag auf dem Rödingsmarkt auftreten, wie die Demoveranstalter auf Facebook mitteilten.

Dazu zitierten sie abgewandelte Textzeilen aus dem neuen Album ("Wer sagt denn das?") der Hamburger Musikgruppe. "Wer sagt denn, dass das Klimapäckchen nicht eigentlich von der Lobby ist? Wer sagt denn, dass die Gier nicht unsere Welt und unsere Zukunft frisst? Wer sagt denn, dass wir nicht bei 2 Grad mehr schon alle sterben? Wer sagt denn, dass wir am 29. nicht einfach 3 Millionen werden?", schreibt Fridays for Future dort.

Warum Deichkind einen Spontan-Auftritt plant

Das Management der Band bestätigte den recht spontan geplanten Auftritt. "Die Band empfindet es als unglaublich wichtig, sich zu positionieren und ihren Status auch zu nutzen und damit die Bewegung zu unterstützen", sagte eine Sprecherin.

Schüler treffen sich im Bereich der Willy-Brand-Straße

Für den Tag, dem globalen Aktionstag der Bewegung, haben die Hamburger die nächste Großdemo vorbereitet. Der Polizei zufolge sind dafür 30.000 Teilnehmer angemeldet. Bei der bisher größten Klimademo am 20. September hatte die Polizei auch ursprünglich mit etwa 30 000 Teilnehmern gerechnet, am Ende zogen zwischen 70.000 und 100.000 durch die Stadt. Damals hatte Henning May von AnnenMayKantereit die Kundgebungsteilnehmer musikalisch auf die Demonstration eingestimmt.

Diesmal wollen sich die Schüler und Schülerinnen in der Innenstadt im Bereich der Willy-Brand-Straße und Domstraße sammeln und dann nach einer Anfangskundgebung durch die City ziehen.