Eimsbüttel

Kerzen an 100 Stolpersteinen halten Erinnerung wach

Stolpersteine halten die  Erinnerung an die Gräueltaten der Nazis wach (Symbolbild).

Stolpersteine halten die Erinnerung an die Gräueltaten der Nazis wach (Symbolbild).

Mit der Aktion will die Initiative die Ereignisse von damals in Erinnerung rufen und einen persönlicher Zugang vermitteln.

Hamburg. „Die Weidenallee erinnert sich“: Unter diesem Motto ruft eine Nachbarschaftsinitiative rund um die Weidenallee dazu auf, am 9. November an den 100 Stolpersteinen im Wohngebiet Kerzen aufzustellen. Mit der Reichspogromnacht am 9./10. November 1938, als die Nazis und ein von ihnen mobilisierter Mob gegen jüdische Einrichtungen wüteten, verschärfte sich die Verfolgung und Vernichtung von Juden.

Mit den Kerzen an den Stolpersteinen möchte die Eimsbüttler Initiative die Ereignisse von damals in Erinnerung rufen und anhand konkreter Schicksale einen persönlicher Zugang vermitteln. „Man muss sich heute wieder gegen Antisemitismus wehren“, heißt es von der Initiative. Um 18.30 Uhr findet am 9. November eine Kundgebung am Kleinen Schäferkamp, auf Höhe des Elisabeth-Altenheimes, statt. Sie soll ebenfalls ein Zeichen gegen rechts setzen.