Hamburg

Halloween-Frühstück für Hagenbecks Paviane

Versteckte Nüsse, riesige Kürbisse und interessantes Spielzeug – die 45-köpfige Affenbande bekam einiges geboten.

Hamburg. Ein ungewöhnliches Frühstück erwartete am Mittwoch die Paviane in Hagenbecks Tierpark. In kariertem Hemd und Tierpflegerhose mit einem gruseligen Kürbiskopf begrüßte eine Vogelscheuche die 45-köpfige Affenbande auf dem Pavianfelsen. Neben diesem mit Heu und Nüssen ausgestopften Gesellen waren bei dem Halloween-Frühstück Kürbisse in allen erdenklichen Farben und Größen, bunt dekorierte und mit Nüssen gefüllte Papiertüten sowie einige Stücke Fleisch im Angebot.

Im ersten Moment erschreckten sich die Tiere vor dieser ungewohnten Gestaltung ihres Geheges. Doch dann begriffen sie schnell, dass hier Leckereien und interessante Spielmöglichkeiten auf sie warteten – und griffen herzhaft zu. Da wurden Nüsse in Laubhaufen gesucht, größere Kürbisse an einen sicheren Ort geschleppt und genüsslich verzehrt. Vor allem erwachsene Männchen griffen sich die großen Fleischstücke und begannen konzentriert das Fleisch von den Knochen zu nagen. „Paviane sind Allesfresser“, erklärte Reviertierpfleger Tobias Taraba. „Sie freuen sich über Obst und Gemüse genauso wie über Nüsse und Fleisch.“

Willkommenes Spielzeug für die jungen Paviane

Nachdem sich alle satt gegessen hatten, machten sich die jungen Paviane über die nicht essbaren Teile her und probierten aus, was sich alles mit einem Hemd oder einer Papertüte anstellen lässt. „Dieses Beschäftigungsangebot war ein voller Erfolg. Die Tiere hatten mindestens genauso viel Spaß wie die Betrachter“, zog Taraba zufrieden Bilanz.

Auch die Mitarbeiter hatten sich für Halloween etwas Besonderes ausgedacht: Auszubildende des Lindner Park-Hotels Hagenbeck präsentierten acht von insgesamt 17 kunstvoll gestalteten Kürbissen. Bei diesem jährlichen internen Wettbewerb können alle Gäste des Restaurants Augila per Abstimmung einen Sieger küren. Hoteldirektor Karsten Pache hatte eine Feldfrucht mit der Aufschrift Lindner vorbereitet, die dann als Geschenk ebenfalls bei den Pavianen landete.