Flughafen Hamburg

Hamburg: Gepäck kommt vier Tage nach Bombenentschärfung an

Dutzende Koffer stehen am Hamburger Flughafen neben den Gepäckbändern.

Dutzende Koffer stehen am Hamburger Flughafen neben den Gepäckbändern.

Foto: Peter Wenig

Weil am Mittwoch Flüge nach Hamburg umgeleitet oder gestrichen wurden, kamen die Airlines mit dem Gepäck nicht hinterher.

Hamburg. Streiken mal wieder die Gepäckbänder am Hamburger Flughafen? So mancher Flugreisender dürfte sich diese Frage am Sonntagabend gestellt haben, als er die Ankunftshalle betrat. Dutzende Koffer standen aufgereiht neben den Gepäckbändern und warteten offenbar auf ihre Besitzer. Diese waren nach Angaben einer Sprecherin des Airport bereits vor ihrem Gepäck in den vergangenen Tagen in Hamburg angekommen.

Grund für die versetzte Ankunft von Gepäck und Passagieren sei die Bombenentschärfung am vergangenen Mittwoch, so die Flughafensprecherin. Weil viele Flüge umgeleitet wurden oder Passagiere kurzfristig auf andere Verbindung umgebucht wurden, seien zahlreiche Koffer nicht mit der selben Maschine in der Hansestadt angekommen.

46 Flüge wurden gestrichen

Wie berichtet, musste am Mittwochabend eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Schnelsen entschärft werden. Weil der Flugraum über dem Hamburg Airport für rund drei Stunden gesperrt wurde, durften Flugzeuge dort weder landen noch abheben. Die Fluggesellschaften strichen 46 Flüge – 19 Ankünfte und 27 Abflüge.

Reisende, die in Hamburg angekommen sind und ohne ihr Gepäck nach Hause oder ins Hotel fahren mussten, könnten jetzt ihre Koffer am Airport abholen oder bekommen es von der Airline zu der angegebenen Adresse geliefert.