Sterbebegleitung

Welthospiztag unter dem Motto „Hamburg feiert das Leben“

Sterbebegleitung und Poesie? Klar,
das geht – im Schmidt Theater.

Sterbebegleitung und Poesie? Klar, das geht – im Schmidt Theater.

Foto: PR

Vom Poetry-Slam bis zum Kindertheater: Rund 80 Veranstaltungen drehen sich ab Sonnabend um das Thema Sterbebegleitung.

Hamburg. Anlässlich des diesjährigen Welthospiztages am 12. Oktober laden der Landesverband Hospiz und Palliativarbeit Hamburg (LVHP) und die Koordinierungsstelle Hospiz und Palliativarbeit Hamburg zu einem Poetry-Slam ins Schmidt Theater ein. Wie Sterbebegleitung und Poesie zusammenpassen? Das Motto, unter dem die Veranstalter den Welthospiztag begehen, lautet: „Hamburg feiert das Leben“. Und dafür ist Poesie bekanntermaßen ein probates Mittel. „Sterblichkeit und Tod machen uns die Kostbarkeit des Lebens auf besonders intensive Weise bewusst“, sagt LVHP-Vorstandsmitglied Sven Goldbach. Wobei sich Kostbarkeit nicht nur in den guten Phasen zeige. Auch die Tiefen des Lebens sollten gefeiert werden, so die Veranstalter.

Sieben Slammer verarbeiten in ihren Beiträgen unterschiedliche Per­spektiven und Lebenslagen. Studentin oder Landwirt, jung oder betagt, ob komisch, tragisch oder absurd – alles soll dabei sein am Sonnabend. In den Pausen unterhalten Tänzer der HipHop Academy Hamburg die Gäste. Corny Littmann vom Schmidt Theater und Hartmut Pospiech von „Hamburg ist Slamburg“ moderieren das Spektakel. Start der Show ist um 13 Uhr im Schmidt Theater auf der Reeperbahn. Der Eintritt ist frei, allerdings bitten die Veranstalter um eine Anmeldung per E-Mail an die folgende Adresse: anmeldung@welthospiztag-hamburg.de.

Poetry-Slam zum Auftakt

Der Poetry-Slam bildet den Auftakt zur Hamburger Hospizwoche 2019 vom 13. bis zum 20. Oktober. Das Programm umfasst Lesungen, Workshops und sogar ein Kindertheaterstück. An diesem Sonntag findet um 17 Uhr in der Diakonie Alten Eichen, Wördemanns Weg 19-23, ein Gongkonzert statt, in der Pause gibt es Käse und Wein. Am Dienstag, 15. Oktober, 19 Uhr, spricht Annette-Susanne Hecker im Buddhistischen Zen­trum an der Bahrenfelder Straße 201b über „Die fünf täglichen Betrachtungen zu Alter, Krankheit und Tod“ – inklusive gemeinsamer Meditation. Am Freitag, 18. Oktober, gibt es von 17 Uhr an die Möglichkeit, im Theodorus-Kinderhospiz an der Alte Elbgaustraße 14 kleine Erinnerungsstücke aus Perlen zu basteln.

Weitere Infos zu den Veranstaltungen unter www.welthospiztag-hamburg.de.