Hamburg

SPD Altona: Bernau enttäuscht nach Wahlniederlage

Der SPD-Abgeordnete der Bezirksversammlung Altona genießt besonders unter den Sportvereinen in Altona großes Ansehen.

Der SPD-Abgeordnete der Bezirksversammlung Altona genießt besonders unter den Sportvereinen in Altona großes Ansehen.

Foto: Andreas Laible / Funke Foto Services

Der SPD-Abgeordnete verlor das Duell um Platz sieben der Altonaer Liste für die Bürgerschaftswahl.

Hamburg. Aus seiner Enttäuschung macht Andreas Bernau auch mit etwas zeitlichem Abstand keinen Hehl. „Das war ein Schlag ins Gesicht“, sagt der SPD-Abgeordnete der Bezirksversammlung Altona über den Kreisparteitag seiner Partei. Die Findungskommission hatte Bernau für Platz sieben der Altonaer Liste für die Bürgerschaftswahl im Februar vorgeschlagen. Dieser Rang entspricht dem Landeslistenplatz 55.

Kurzfristig kandidierte am Freitag aber auch der frühere SPD-Bezirksabgeordnete Björn Grantz (Lurup) für diesen Platz. „Ich habe das erst zwei Minuten vor der Versammlung erfahren“, sagt Bernau und spricht von einem „faden Beigeschmack“. Grantz konnte das Duell knapp für sich entscheiden.

Andreas Bernau genießt parteiübergreifend großes Ansehen

„Zehn Jahre engagiertes Handeln für die Menschen in Altona war offenbar nicht ausreichend“, sagt Bernau enttäuscht. Andererseits sei dies eine demokratische Entscheidung gewesen: „Ich bin gespannt, wie dies nun enden wird.“

Den Landeslistenplatz 55 hätte Bernau keineswegs für völlig aussichtslos gehalten. „Es ist in der Vergangenheit immer wieder passiert, dass es jemand von einem hinteren Platz über einen engagierten Wahlkampf doch noch geschafft hat.“ Der Angestellte bei der Stadtreinigung genießt parteiübergreifend besonders unter den Sportvereinen in Altona großes Ansehen, da er sich wiederholt intensiv für Bauvorhaben wie den Kunstrasenplatz des FC Teutonia 05 an der Kreuzkirche eingesetzt hat.