Handel

Hamburg erwartet stark wachsenden Bahn-Verkehr mit China

Axel Mattern, Vorstand von Hafen Hamburg Marketing (Archivbild).

Axel Mattern, Vorstand von Hafen Hamburg Marketing (Archivbild).

Foto: picture alliance / Christian Charisius/dpa

Durch das chinesische Projekt der "Neuen Seidenstraße" hofft die Hansestadt auf eine Schlüsselrolle bei Transporten per Schiene.

Hamburg will von dem chinesischen Projekt der „Neuen Seidenstraße“ profitieren. Als traditioneller China-Hafen, logistische Drehscheibe und durch die gut entwickelten Hinterlandverkehre habe Hamburg beste Chancen, auch bei den Transporten per Schiene auf der „Neuen Seidenstraße“ eine Schlüsselrolle einzunehmen, sagte Axel Mattern, Vorstand der Marketing-Gesellschaft des Hafens, am Dienstag in der Hansestadt.

Der Bahnverkehr zwischen Europa und China wächst seit einigen Jahren mit zweistelligen Raten. Im vergangenen Jahr wurden rund 120.000 Standardcontainer (TEU) zwischen Hamburg und China transportiert. Das ist zwar nur ein kleiner Bruchteil der Containermengen, die per Schiff reisen, aber mit stark wachsender Tendenz.

China ist heute der größte Handelspartner des Hamburger Hafens. Die Hansestadt gilt als Chinas Tor nach Europa für chinesische Waren und für die deutsche Exportwirtschaft nach Fernost. Allein 2018 wurden im Hamburger Hafen rund 2,6 Millionen Standardcontainer (TEU) im China-Verkehr umgeschlagen.