Washingtonhöfe

294 Sozialwohnungen für Horn – mit Fahrstuhl und Einbauküche

Senatorin Dorothee Stapelfeldt besichtigt mit SAGA-Vorstandssprecher Dr. Thomas Krebs die neuen Wohnungen.

Senatorin Dorothee Stapelfeldt besichtigt mit SAGA-Vorstandssprecher Dr. Thomas Krebs die neuen Wohnungen.

Foto: Andreas Bock / SAGA

Senatorin Dorothee Stapelfeldt besichtigt Wohnungen "mit höchstem architektonischen Anspruch" an der Washingtonallee.

Hamburg. Ein Fest für die Mieter: Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, und Saga-Vorstandschef Thomas Krebs begrüßten am Freitag die Bewohner der Washingtonhöfe in Horn. Die Entwürfe in U-förmiger Architektur für die 294 öffentlich geförderten Wohnungen stammen von BDS Steffen Architekten. Das Projekt befindet sich in der Washingtonallee.

„Die Washingtonhöfe fügen sich in die für Hamburg so typischen Backsteinbauten der 1920er-Jahre ein“, lobte die Senatorin und nannte sie ein „gutes Beispiel, dass im geförderten Wohnungsbau Qualität und höchster architektonischer Anspruch mit sozial verträglichen Mieten einhergehen können“. Für den Neubau riss die Saga 220 nicht mehr zeitgemäße Zweizimmerwohnungen aus den 1930er-Jahren ab. Zuvor wurden 90 Wohnungen des Ensembles modernisiert. Die Wohnfläche stieg von rund 10.000 Quadratmeter auf mehr als 18.500 Quadratmeter.

Senioren-Wohnungen und Studenten-WGs

Die Wohnungen mit zwei bis fünf Zimmern richten sich an Singles, Paare und Familien. In allen vier Gebäuden soll es auch Wohnungen speziell für Senioren und Studenten-WGs geben, so die SAGA Unternehmensgruppe. Ausgestattet sind die Wohnungen mit "attraktivem Vinyl-Fußbodenbelag in schöner Holzoptik", einer Einbauküche, ein Fahrstuhl sowie "großzügigen Balkonen oder Terrassen mit angrenzendem Garten". Ein Standortvorteil der Washingtonhöfe: Die nahgelegene U-Bahn-Station Horner Rennbahn.

Alle ehemaligen Mieterinnen und Mieter hatten das Angebot erhalten, in die neuen Wohnungen zurückzuziehen. Die anfängliche Nettokaltmiete beträgt 6,20 Euro je Quadratmeter. Seit August sind die ersten rund 80 Wohnungen vermietet. Weitere befinden sich im Innenausbau und folgen nach und nach bis Anfang 2020. Aufgrund der öffentlichen Förderung werde zur Anmietung ein Wohnberechtigungsschein benötigt, so die SAGA Unternehmensgruppe.