Oldtimerrennen

Rosberg, Witt & Co. steuern Schmuckstücke nach Hamburg

Katarina Witt war auch bei der letztjährigen Hamburg-Berlin-Klassik-Ralllye am Start.

Katarina Witt war auch bei der letztjährigen Hamburg-Berlin-Klassik-Ralllye am Start.

Foto: imago/Future Image

Bei der 12. Hamburg-Berlin-Klassik-Rallye werden am Sonnabend Stars auf zwei Beinen und vier Rädern in der Ballinstadt erwartet.

Hamburg. Wäre die Hamburg-Berlin-Klassik-Rallye wirklich nur ein Automobilrennen, dann würde der Sieger der zwölften Auflage wohl schon feststehen: Nico Rosberg ist unter den prominenten Teilnehmern des großen Old- und Youngtimer-Schaulaufens, das von der Zeitschrift "Auto-Bild Klassik" veranstaltet wird, der mutmaßlich schnellste. Aber zum einen fährt der frühere Formel-1-Weltmeister nur die letzte Etappe mit: Sie führt am kommenden Sonnabend von Wolfsburg über Adendorf zum Auswanderermuseum Ballinstadt auf der Veddel. Zum anderen geht es bei dieser Rallye vor allem ums Ankommen – in Hamburg und beim Publikum.

"Ich bin gespannt, welche Wertungsprüfungen auf mich warten", sagte Rosberg (34) der "Bild"-Zeitung. Er hat vor allem eine Sorge: "Ich möchte unbedingt vermeiden, mich zu verfahren. Das wäre etwas peinlich." Auch der frühere Bundesliga-Torschützenkönig Grafite (40), Eiskunstlaufkönigin Katarina Witt (53) und "Let's Dance"-Juror Joachim Llambi (55) wagen sich hinters Steuer.

Auf diese Fahrzeuge sollten Sie bei der Hamburg-Berlin-Klassik-Rallye achten:

  • Katarina Witt: Beifahrerin im BMW 328/Startnummer 5
  • Leopold Prinz von Bayern: BMW 328/Startnummer 6
  • Nico Rosberg: Chevrolet Corvette/Startnummer 23
  • Joachim Llambi: Skoda Felicia/Startnummer 30
  • Ex-DTM-Siegerin Ellen Lohr: Mercedes 230 SL/Startnummer 101
  • Ex-Le-Mans-Sieger Hans-Joachim Stuck: Porsche 911 Carrera Clubsport/Startnummer 144

Abschlussabend in der Fischauktionshalle

Die eigentlichen Stars der Rallye haben aber nicht zwei Beine, sondern vier Räder. 170 Fahrzeuge aus acht Jahrzehnten gehen am Donnerstag am Berliner Olympiastadion ins Rennen. Der "Oldesttimer" ist ein Cunningham V5 Special Roadster von 1924. Rein akustisch dürfte ein Aston Martin DBS V8 mit 370 PS den Ton unter den Schmuckstücken angeben. Dass man auch mit 23 PS ans Ziel kommt, zeigt ein Citroën 2CV4, hierzulande besser als "Ente" bekannt.

Die erste Etappe führt nach Göhren-Lebbin in Mecklenburg-Vorpommern. Am Freitag geht es dann weiter nach Wolfsburg. Im Auswanderermuseum wird das erste Fahrzeug für Sonnabend, 14.50 Uhr erwartet. Die Siegerehrung erfolgt beim Abschlussabend in der Fischauktionshalle. Weitere Informationen auf der Homepage der Rallye.