Persönlich

Stars fahren bei Oldtimer-Rallye Hamburg–Berlin

Rund 180 Fahrer am Fischmarkt gestartet, darunter auch Katarina Witt und Richy Müller

Altona. Benzingeruch lag am Donnerstagmittag in der 30 Grad heißen Luft am Hamburger Fischmarkt. Rund 180 Oldtimer-Fahrer aus ganz Deutschland hatten sich hier zur 9. Hamburg-Berlin-Klassik der Zeitschrift „Auto Bild“ versammelt. Eine Rallye, bei der es nicht um Schnelligkeit, sondern um Gleichmäßigkeit und Zuverlässigkeit geht. Vom Fischmarkt ging es über Neustadt-Glewe zum ersten Tagesziel nach Göhren-Lebbin. Endziel am Sonntag ist der Verlag Axel Springer in Berlin.

Für Katarina Witt ist die Rallye eine gute Gelegenheit, „um Land und Leute kennenzulernen“. Die ehemalige Eiskunstläuferin fährt zum vierten Mal mit, als Kopilotin in einem schwarzen BMW 328, Baujahr 1937. In einem baugleichen Gefährt war auch Prinz Leopold von Bayern am Start. Zum Motto „Reisen statt rasen“ sagte er lachend: „Das fragen Sie einen Rennfahrer? Nein, im Ernst: Mit diesen schönen Autos rast man ja nicht. Wir fahren höchstens 100 Kilometer pro Stunde in der Spitze.“ Ob er ein guter Beifahrer sei? „Nein. Außer bei meiner Frau – der habe ich einiges beigebracht.“

Am Steuer eines VW Bully saß Siegfried Rauch. Der Schauspieler, der als „Traumschiff“-Kapitän berühmt wurde, spielte auch einst Action-Rollen in Hollywood: an der Seite von Schauspieler­legende Steve McQueen im Film „Le Mans“. Er habe privat keine Oldtimer, freue sich einfach auf eine schöne Tour für das Team Autostadt, so Rauch.

Ein Autonarr ist dagegen sein Kollege Richy Müller: Der „Tatort“-Kommissar fährt nicht nur im Dienst Porsche. Auch zur Rallye kam er mit einem Porsche 968 CS.