Hamburg-Konzert

Dieter Bohlen hat Respekt vor der Barclaycard-Arena

Mit Sonnenbrille, aber längst nicht inkognito: Dieter Bohlen vor seiner Villa in Tötensen.

Mit Sonnenbrille, aber längst nicht inkognito: Dieter Bohlen vor seiner Villa in Tötensen.

Foto: Andre Lenthe

Im Oktober tritt der Pop-Titan in seiner Heimatstadt auf. "Hier muss ich mehr kämpfen", sagt der ehemalige Kopf von Modern Talking.

Berlin/Hamburg. Musikproduzent Dieter Bohlen ist vor seiner Comeback-Tournee durch Deutschland etwas aufgeregter als sonst.

"In den letzten Jahren bin ich auch in Moskau oder sonst wo aufgetreten, das ist ganz entspannt. Aber wenn ich dann in Hamburg das erste Mal in meinem Leben in so einer Riesenhalle spiele, ist das schon ein anderes Feeling", sagte der 65-Jährige vor seinem Auftritt am 4. Oktober in der Barclaycard-Arena.

"Ich weiß ja auch, dass der Prophet im eigenen Lande nicht so viel gilt und ich hier mehr kämpfen muss, als wenn ich in Moskau vor 50.000 Leuten singe."

Bohlen interpretiert Catterfeld und Pietro

Der ehemalige "Modern Talking"-Musiker und langjährige TV-Juror ("Deutschland sucht den Superstar") hatte im Sommer seine neue Platte "Das Mega Album" veröffentlicht, auf der er viele seiner selbst komponierten Lieder selbst singt.

Auf seinen Konzerten wolle er mit einer achtköpfigen Band etwa Lieder von Yvonne Catterfeld und Pietro Lombardi live spielen.

Bohlen geht es nicht nur um Gesang

"Ich weiß natürlich jetzt schon, dass viele sagen werden: Yvonne Catterfeld hat 'Für Dich' besser gesungen. Klar hat sie das. Sonst hätte ich sie das damals auch nicht singen lassen“, erklärte Bohlen.

Es gehe ihm bei der Tour ohnehin nicht vordergründig um den Gesang. "Ich sehe mich eher als Entertainer, der seine Instagram-Rubriken präsentiert, die Geschichten hinter den Songs erzählt und mit den Leuten Quatsch macht."