Autobahnbau

Bauarbeiten für A26-West in Hamburg beginnen im Herbst

Die Visualisierung zeigt die geplante Faunabrücke auf der A26 West. Wegen seiner Lage unter der zukünftigen Abstellanlage Waltershof soll der kleine Tunnel einmal Hafenbahntunnel heißen.

Die Visualisierung zeigt die geplante Faunabrücke auf der A26 West. Wegen seiner Lage unter der zukünftigen Abstellanlage Waltershof soll der kleine Tunnel einmal Hafenbahntunnel heißen.

Foto: HA

2024 soll die Verbindung von der neuen A26 bei Neu Wulmstorf bis zur A7 in Moorburg fertig sein – unter einer Voraussetzung.

Hamburg. Mit dem Bau der Autobahn A26-West auf Hamburger Gebiet soll im Herbst begonnen werden. Das teilte der Senat auf eine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Dennis Thering mit. 2024 soll der 8,6 Kilometer lange Autobahnabschnitt zwischen der niedersächsischen Landesgrenze bei Neu Wulmstorf und der A7 bei Hamburg-Moorburg fertig sein. Der Lückenschluss soll die zurzeit wichtigste Straßenverbindung zwischen Stade und Hamburg – die Bundesstraße 73 – entlasten.

Voraussetzung für den Zeitplan ist, dass der Bund das notwendige Geld im Haushalt bereitstellt. Der Autobahnabschnitt soll den Angaben zufolge 213 Millionen Euro kosten. Davon wird Hamburg rund 53 Millionen übernehmen. Vorbereitungsarbeiten sind bereits seit Anfang des Jahres im Gange. Dazu gehören die Baufeldfreimachung, also die Rodung von Bäumen, und die Kampfmittelsondierung.

Wann mit dem Weiterbau der A26 zwischen der A7 bei Moorburg und der A1 bei Stillhorn begonnen werden kann, ist noch unklar. Für die sogenannte Hafenpassage (A26-Ost) gibt es noch keinen Planfeststellungsbeschluss.