Hamburg

Zirkus Roncalli lässt Roboter und Hologramme in die Manege

Bernhard Paul (r.) mit Darstellern des Circus Roncalli in Hamburg.

Bernhard Paul (r.) mit Darstellern des Circus Roncalli in Hamburg.

Foto: Michael Rauhe / HA

Plastikfrei und ohne Tiere: Vom 7. Juni bis zum 14. Juli gastiert Bernhard Pauls Zirkus in Hamburg auf der Moorweide.

Hamburg. Der Zirkus Roncalli kommt im Juni mit seinem Programm „Storytelling: Gestern, Heute, Morgen“ nach Hamburg. Dabei soll in diesem Jahr bei der Verpflegung der Zuschauer möglichst auf Plastik verzichtet werden, wie Roncalli-Gründer Bernhard Paul am Dienstag sagte. Demnach sollen ausschließlich Papiertüten sowie wiederverwertbare Becher und Strohhalme verwendet werden.

Vom 7. Juni bis zum 14. Juli gastiert der Zirkus zum zweiten Mal auf der Moorweide in Rotherbaum – erneut ohne Tiere in der Manege. Roncalli ist mit 120 Artisten und 80 historischen Wagen eines der größten Zirkusunternehmen der Welt. „Es ist ein Drahtseilakt sich selber treu zu bleiben und trotzdem etwas Neues zu probieren“, sagt Bernhard Paul.

Roncalli stellt ein Hologramm in die Manege – statt eines echten Elefanten

Zum ersten Mal in der Zirkusgeschichte lässt er auch einen Roboter in die Manege. Und obwohl es keine richtigen Tiere zu sehen gibt, soll mittels Holographie wenigstens der Schein erweckt werden, dass dennoch welche in der Manege sind: So macht zum Beispiel der Elefant, der in Wirklichkeit nur ein Hologramm ist, einen Kopfstand.

Der neue Roncalli-Publikumsliebling Clown Chistirrin war laut Bernhard Paul zunächst eher unscheinbar, als er entdeckt wurde. „Man muss Talente finden und erkennen“, sagt der Zirkusdirektor. Es gebe viele junge Talente und man müsse sie nur fördern, um aus ihnen „einen geschliffenen Diamanten zu machen“.

Das neue Programm biete eine abwechslungsreiche Show für jung und alt. Neben modernster Technik, mehreren Clowns und viel Comedy erwarte die Zuschauer wieder jede Menge Magie, Musik und Akrobatik.

Karten für den Zirkus Roncalli erhalten Sie zum Preis von 16,80 bis 73,60 Euro in der Hamburger Abendblatt-Geschäftsstelle (Großer Burstah 18–32), in allen Abendblatt-Ticketshops und über die Abendblatt-Tickethotline 040/30 30 98 98.