Freizeit

Warum Hamburgs Freibäder erst später öffnen

Das Kaifu-Bad in Eimsbüttel

Das Kaifu-Bad in Eimsbüttel

Foto: Bernadette Grimmenstein/Bäderland

Der Hamburger Betreiber Bäderland ist startklar, die Eröffnung der Pools unter freiem Himmel verzögert sich aber noch eine Weile.

Hamburg. Obwohl der 1. Mai oft als üblicher Starttermin für die Freibad-Saison gilt, bleiben Hamburgs klassische Open-Air-Bäder zunächst geschlossen. "Wir öffnen die Freibäder erst, wenn auch wirklich Leute kommen würden", sagte Bäderland-Sprecher Michael Dietel am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Bei den noch kühlen Temperaturen kämen nicht einmal die Hartgesottenen. Der Hamburger Bäderbetreiber sei aber dennoch bereits startklar.

Mit Blick auf das weiterhin kühle und teils verregnete Wetter rechnet Dietel frühestens gegen Ende der kommenden Woche mit einem Beginn der Hamburger Freibad-Saison.

Temperaturen noch gefährlich

Unabhängig von den Besucherzahlen habe die Entscheidung auch einen gesundheitlichen Aspekt. Das Wasser in den Becken habe lediglich zwischen zehn und zwölf Grad Celsius und auch der Boden sei noch sehr kalt. "Das ist einfach zu kalt, um da jemanden reinzulassen. Das wird dann auch ganz schnell gefährlich", sagte Dietel.

Im vergangenen Jahr hatte der heiße und trockene Rekordsommer dem Hamburger Bäderland so viele Besucher gebracht wie seit 14 Jahren nicht mehr. Insgesamt hatten etwa 243.000 Menschen in den Freibädern Abkühlung gesucht. Das waren etwa dreimal so viel wie im Vorjahr. Bäderland betreibt Freibäder an 15 Standorten, sechs beheizte Außenbecken sind ganzjährig geöffnet.