Beteiligung

U5-Station am UKE: In die Zukunft schauen mit VR-Brillen

UKE-Vorstand Prof. Dr. Burkhard Göke (l.) und Hochbahn-Chef Henrik Falk schauen in die Zukunft: In der Virtuellen Realität steht die Haltestelle am Universitätsklinikum schon.

UKE-Vorstand Prof. Dr. Burkhard Göke (l.) und Hochbahn-Chef Henrik Falk schauen in die Zukunft: In der Virtuellen Realität steht die Haltestelle am Universitätsklinikum schon.

Foto: Marcelo Hernandez / HA

Hamburger Hochbahn startet heute die Bürgerbeteiligung zum Streckenverlauf für die neue U5. Das sind die weiteren Termine.

Hamburg. Die Hamburger Hochbahn AG präsentiert sich bürgernah: Deutlich früher als gesetzlich vorgeschrieben und deutlich intensiver startet jetzt die Bürgerbeteiligung zum Streckenverlauf und den Bahnhöfen der neuen U5. Mit acht Auftaktveranstaltungen an vier zentralen Punkten in der Stadt informiert die Hochbahn über die Vorplanung und lädt alle Hamburger ein, sich vor Ort zu informieren und zu beteiligen. Der Startschuss fällt heute und morgen im Hauptgebäude des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE).

Planungsworkshops in den Quartieren

Anfang des Jahres hatte die Hochbahn die Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchung für die U5 Mitte vorgestellt. Die neue Linie soll von der City Nord über Winterhude/Uhlenhorst in die Innenstadt und von dort Richtung Siemersplatz bis nach Stellingen fahren.

Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der Hochbahn, sagte: „Nach der erfolgreichen Online-Bürgerbeteiligung mit bisher rund 40.000 Nutzern starten wir jetzt offline mit der stadtweiten Beteiligung an vier Hotspots in der Stadt. Die U5 durchfährt viele Stadtteile, schafft neue Verbindungen und bringt damit Vorteile für die Hamburgerinnen und Hamburger. Dabei wollen wir die Bürger von Beginn an mitnehmen und die U5 schon jetzt anfassbar machen.“

Nach den acht Auftaktveranstaltungen geht die Hochbahn mit verschiedenen Beteiligungsformaten in die Quartiere. Termine für die lokalen Workshops stehen noch nicht fest.

Die Termine für die Auftaktveranstaltungen:

  • 8. Februar, 13-18 Uhr, und 9. Februar, 10-15 Uhr, UKE
  • 15. Februar, 13-18 Uhr, und 16. Februar 10-15 Uhr, Universität Hamburg
  • 22. Februar, 13-18 Uhr, und 23. Februar, 10-15 Uhr, Kampnagel
  • 28. Februar und 1. März, 13-19 Uhr, Hühnerposten

Mit Spezialbrillen in die Zukunft blicken

Mit ihrem allen Hamburgern zugänglichen Open House-Format setzt die Hochbahn zum Auftakt auf eine Mischung aus Information, Dialog und Interaktion. Die Planungen werden vorgestellt und Anregungen aufgenommen. Mittels Spezialbrillen – Virtual-Reality-Brillen –können Besucher schon vor Baubeginn die Haltestelle der Zukunft erleben. Der Streckenverlauf wird anhand eines übergroßen Stadtmodells und interaktiver Straßenkarten sichtbar. Die Veranstaltungen werden außerdem von den Experten für die Planung und Bürgerbeteiligung begleitet, die das Projekt erklären und Fragen beantworten. Die Veranstaltungen sind frei zugänglich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mit den Veranstaltungen im Hauptgebäude des UKE am 8. und 9. Februar kommt die U5 Mitte gleich zu Beginn zu einem bedeutenden Standort. Als einer der größten Arbeitgeber und wichtigsten Wissenschaftsstandorte an der künftigen Strecke wird das UKE mit einer Haltestelle im Bereich Gärtnerstraße/Martinistraße erstmalig an eine Schnellbahn angeschlossen. Auch das umliegende Wohngebiet Hoheluft-Ost profitiert.

UKE lobt die Anbindungspläne

Prof. Dr. Burkhard Göke, Ärztlicher Direktor und UKE-Vorstandsvorsitzender: „Das UKE hat wie die Hochbahn Großes vor. Gemeinsam wollen wir die Entwicklung der Stadt weiter vorantreiben." Das UKE müsse wachsen, um seinen Aufgaben auch in Zukunft gerecht zu werden. "Unser Zukunftsplan 2050 sorgt dafür, dass wir unsere Spitzenmedizin in den nächsten Jahrzehnten ausbauen und unsere Angebote weiterhin verbessern können", sagte Göke. "Davon werden alle Hamburgerinnen und Hamburger profitieren. Mit der U5 wird das UKE für Angestellte, Studierende, Patienten und Besucher besser erreichbar.“

Unabhängig von den zentralen Veranstaltungen können sich Interessierte zusätzlich unter schneller-durch-hamburg.de informieren und online in den Planungsprozess einbringen.