Hamburg

Einkaufsquartier: Erster Einrichter zieht in die Stadthöfe

Poliform-Chef Alberto Spinelli (l.) und
Clic-Inhaber Alexander Raab.

Poliform-Chef Alberto Spinelli (l.) und Clic-Inhaber Alexander Raab.

Foto: Andreas Laible / HA

Italienische Designer-Möbelmarke hat eine rund 380 Quadratmeter große Fläche bezogen. Im Sommer soll Gastronomie folgen.

Hamburg.  Die Stadthöfe an der Stadthausbrücke zeichnen sich vor allen Dingen noch durch leere Ladenflächen aus. Doch das soll sich nun nach und nach ändern. Und dazu trägt auch ein Unternehmer aus Italien bei. Alberto Spinelli war am Donnerstag extra angereist, um den Poliform Flagshipstore einzuweihen. Die Designer-Möbelmarke hat in dem Einkaufsquartier, das in der ehemaligen Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt entstanden ist, eine rund 380 Quadratmeter große Fläche bezogen.

Für den Betrieb des Geschäfts ist das Hamburger Unternehmen Clic Inneneinrichtung verantwortlich. Inhaber Alexander Raab sprach von einer Geschäftsbeziehung auf „freundschaftlicher Basis. Wir wollten schon seit Jahren etwas mit Poliform zusammen in Hamburg machen und nun können wir diesen Plan auf einer idealen Fläche realisieren.“ Raab bezeichnete die „Stadthöfe „als eine 1-B-Lage“, aber wirkte glücklich mit der Wahl des Standorts und sagte, „den Neuen Wall könnten wir uns nicht leisten.“

Einen Nachbarn gibt es bereits

In dem lichtdurchfluteten Geschäft mit rund fünf Meter hohen Decken stehen Sofalandschaften – in Italien gefertigt – für die ein großes Wohnzimmer benötigt wird und die auch mal bis zu 30.000 Euro pro Stück kosten können. Dazu werden den Kunden edle Marmortische und Accessoires vorgestellt. Auch Ankleidezimmer und Küchen werden präsentiert.

Das Geschäft in den Stadthöfen leitet Markus Ranft, der aus München zurück in seine Heimat Hamburg kommt: „Wir haben hier großzügige Räume gefunden, um unsere Einrichtungsgegenstände zu präsentieren. Die Stadthöfe sind ein ganz besonderes Gebäudeensemble und mit unserer Ansiedlung, werden wir sicherlich auch weitere Unternehmen animieren, hier Läden zu eröffnen.“ Einen Nachbarn gibt es bereits. Das ist das Café Lesesaal mit angeschlossener Buchhandlung.

Zahl­reiche gastronomische Konzepte

Vom Sommer an wird es dann vor allem in der Mittagszeit einen großen Andrang in den Stadthöfen geben. Im Bleichenhof, der auch zu dem Quartier gehört, eröffnen nach und nach zahl­reiche gastronomische Konzepte: Darunter das Pizzalokal L’Osteria von Gastronom Dirk Block, das es unter anderen bereits am Winterhuder Marktplatz gibt. Auch Dean&David, die leichtes Essen anbieten, haben einen Vertrag unterschrieben. Das Burgerrestaurant Peter Pane wird dort eröffnen ebenso wie ein Pastakonzept und das in Hamburg bereits bekannte Asialokal Bok. Das darf allerdings kein Sushi anbieten. Dafür hat das Restaurant Jin Gui im Tortue Hotel in den Stadthöfen die Exklusivrechte.