Hamburg

Umbau an Stadthausbrücke und Rödingsmarkt

| Lesedauer: 2 Minuten
Behinderungen gibt es an der Stadthausbrücke (links) schon, seit die ehemalige Baubehörde zu den Stadthöfen umgebaut wird (hier ein Bild aus 2016). Im Oktobe soll alles fertig sein.

Behinderungen gibt es an der Stadthausbrücke (links) schon, seit die ehemalige Baubehörde zu den Stadthöfen umgebaut wird (hier ein Bild aus 2016). Im Oktobe soll alles fertig sein.

Foto: Klaus Bodig / HA / Klaus Bodig

Modernisierung der Metro-Linie 3, Erschließung der Stadthöfe und Ausbau der Veloroute 2 – Verkehrsbehinderungen dauern bis Oktober.

Hamburg. Im Bereich Rödingsmarkt/Stadthausbrücke wird es bis Oktober massive Einschränkungen für Busse, Autos und Radfahrer geben. Bis Oktober wird der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) hier weite Teile der Straßen Rödingsmarkt, Graskeller, Stadthausbrücke, Axel-Springer-Platz und Große Bleichen umbauen. Die Arbeiten beginnen am Mittwoch, 18. April, und enden im Oktober 2018 mit einer dreitägigen Vollsperrung am Rödingsmarkt.

Ziel der Maßnahmen am Rödingsmarkt ist es, den Busverkehr, vorrangig die Metrobus-Linie 3, zu verbessern. Auch die Veloroute 2, die hier entlangführt, soll ausgebaut werden. Die Umbauarbeiten finden parallel zu den Erschließungsmaßnahmen des neuen Quartiers „Stadthöfe“ statt. Um die Einschränkungen für den Verkehr möglichst gering zu halten, werden die Bauphasen in mehrere Abschnitte unterteilt.

Umbau erfolgt in drei Bauphasen

In der ersten Bauphase (18. April bis etwa Mitte Juli) bleiben die meisten Verbindungen erhalten. Die Straße Große Bleichen wird vom Axel-Springer-Platz Richtung Heuberg zur Einbahnstraße. Die Straße Hohe Bleichen wird zwischen Heuberg und Große Bleichen zur Sackgasse, eine Zufahrt ist nur von Norden möglich.

In der zweiten Bauphase werden die Kaiser-Wilhelm-Straße und die Stadthausbrücke stadteinwärts zur Einbahnstraße. Stadtauswärts wird der Verkehr in dieser Zeit über die Ludwig-Erhardt-Straße und den Holstenwall umgeleitet. Die Zufahrt von der Düsternstraße ist dann nicht mehr möglich. Diese Verkehrsführung besteht bis etwa Anfang Oktober 2018.

In der dritten Phase sollen die abschließenden Asphaltierungs- und Markierungsarbeiten stattfinden. Dafür muss dann der gesamte Bereich für drei Tage voll gesperrt werden.

Die Bushaltestellen werden während der Umbauphasen in den nordwestlichen und südöstlichen Randbereich verlegt. Fahrgäste des HVV können sich an den Haltestellen oder über www.hvv.de informieren. Der Verkehrsbehörde zufolge sollen Fußgänger und Radfahrer in allen Bauphasen sicher um die Baustelle geführt werden. Es sei allerdings mit Einschränkungen zu rechnen.

( fru )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Hamburg