Hamburg

Verzögerung bei Elbtower: Bürgerschaft muss zustimmen

So stellen sich die Planer den Elbtower vor.

So stellen sich die Planer den Elbtower vor.

Foto: David Chipperfild Architects

Diese sollte ursprünglich bereits im Herbst 2018 ihre Zustimmung zum Grundstücksgeschäft erteilen. Fertigstellung 2025 geplant.

Hamburg.  Der Elbtower ist das Prestigeprojekt für Hamburg. Ein rund 244 Meter hoher Wolkenkratzer inklusive Aussichtsplattform soll an den Elbbrücken entstehen. Den Zuschlag von der Stadt für das Grundstück hat die Signa Prime Selection AG des österreichischen Milliardärs René Benko erhalten.

Die Fertigstellung ist für 2025 geplant. Doch schon jetzt kommt es zu Verzögerungen, für die allerdings nicht die Signa verantwortlich ist.

Haushaltsausschuss muss Beschlussempfehlung geben

Ursprünglich sollte die Bürgerschaft bereits im Herbst vergangenen Jahres ihre Zustimmung zu dem Grundstücksgeschäft erteilen. Doch zunächst beschäftigte sich der Stadtentwicklungsausschuss intensiv mit dem Thema und hatte sogar zu einer Expertenanhörung eingeladen. Jetzt ist der Haushaltsausschuss am Zug und wird dem Vernehmen nach Ende Januar eine Beschlussempfehlung geben.

Danach soll es dann ernst werden: „Die Bürgerschaft wird sich voraussichtlich Ende Februar mit dem Thema Elbtower beschäftigen und dann ihre Zustimmung für die Vergabe der Fläche an die Signa Prime Selection geben“, sagte SPD-Fraktionschef Dirk Kienscherf dem Abendblatt.

In dem Hochhaus sollen unter anderen Büros und ein Hotel einziehen. Wohnungen sind nicht geplant.