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Hamburger Pilot fliegt Emirates-Airbus A380 "nach Hause"

Mega-Jumbo: Der Airbus A380 von Emirates fliegt von Hamburg und Dubai mit Economy, Business und First Class. Es gibt private Suiten und eine Bar im Oberdeck.

Mega-Jumbo: Der Airbus A380 von Emirates fliegt von Hamburg und Dubai mit Economy, Business und First Class. Es gibt private Suiten und eine Bar im Oberdeck.

Foto: Getty Images/iStockphoto

Flughafen-Terminal für den Mega-Jumbo umgebaut. Was Emirates-Passagiere nach Dubai zum Airbus A380 wissen müssen.

Hamburg/Dubai. Der Airbus A380 von Emirates wird vom kommenden Montag (29. Oktober) an regelmäßig zwischen dem Flughafen Hamburg Helmut Schmidt und dem Hub der Golf-Airline in Dubai fliegen. Zum Erstflug (EK 59) des in Hamburg bei Airbus ausgestatteten und ausgelieferten Mega-Jumbos wird der A380 mittags gegen 12.50 Uhr in Fuhlsbüttel einschweben und um 16.30 Uhr wieder starten.

Der ab Dienstag regulär am Abend landende und später wieder startende A380 (EK 61und EK 62) wird eine Dreiklassen-Konfiguration mit Economyclass (426 Plätze), Businessclass (76) und First Class(14) sowie einer Bar im Oberdeck haben. Auch wenn es Sondertarife zum Einstieg geben wird: Emirates setzt auf zahlungskräftige Passagiere, die künftig deutlich mehr Plätze in der Businessclass zur Verfügung haben sollen. Sie können sich zum Einchecken auch mit dem Limousinen-Service von zu Hause abholen lassen.

In der bisherigen Boeing 777, die auf einer der beiden täglichen Hamburg-Dubai-Verbindungen weiterhin fliegen wird, gibt es weniger und nicht ganz so komfortable Sitze für die Business-Kunden. Jetzt werden im A380 ausschließlich Sitze angeboten, die sich in flache Betten verwandeln lassen. Im First-Class-Bereich des A380 gibt es 14 private Suiten und auch Duschen.

Video: Economy-, Business- und First Class im A380

Emirates: Tour durch den A380

Die meisten Passagiere, die von Hamburg nach Dubai fliegen, nutzen den Emirates-Flug als Zubringer für einen Anschlussflug mit Emirates nach Asien oder auf die Inseln im Indischen Ozean wie die Seychellen und Mauritius oder die Malediven. Beliebte Ziele in Asien sind Bangkok, Singapur und Shanghai. Am selben Tag wie die A380-Linie von Dubai nach Hamburg nimmt Emirates einen weiteren A380-Dienst nach Osaka (Japan) auf.

Nach Abendblatt-Informationen hat die Airline, die auch den HSV sponsert, als Piloten für den ersten regulären Linienflug des A380 einen Hamburger aus ihrem Kapitäns-Team ausgesucht. Nach der Landung wird mit VIPs am Flughafen und später abends im Hafen gefeiert. Dann sollen auch Vertreter des HSV dabei sein.

Der Airbus A380 – die wichtigsten Zahlen

Der Flughafen Hamburg hat für den Mega-Jumbo zusätzlich zu den vorhandenen Doppelfluggastbrücken eine weitere geschaffen. Die Passagiere können somit durch einen dritten „Finger“ aus dem Terminal in das Oberdeck gelangen. Dafür hat der Flughafen rund 750.000 Euro investiert. Das erleichtert das Einsteigen ebenso wie die neuen Passautomaten das Prozedere beim Einchecken und Boarding beschleunigen sollen.

Emirates holt 100. Airbus A380 in Hamburg ab