Soziale Medien

Hamburgs Erster Bürgermeister geht in die Facebook-Offensive

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD)

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD)

Foto: Marcelo Hernandez / HA

Peter Tschentscher macht sich stark für mehr Bürgernähe und entdeckt die sozialen Medien. Nach Twitter ist er auch bei Facebook.

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) wirbt für seinen Facebook-Auftritt. Er ist zwar schon längere Zeit auf Facebook, noch aber hat er nur sehr wenige Reaktionen auf seine Beiträge. Jetzt geht er in die Offensive und appelliert an seine Nutzer, noch stärker auf Beiträge zu reagieren. Er freue sich über weitere Anregungen. Damit reiht er sich ein in die vielen Politiker der Stadt, die die sozialen Netzwerke längst als Kommunikationsplattform nutzen – auch um mehr Nähe zu den Bürgern aufzubauen.

"Nachdem ich schon einige Jahre auf Twitter aktiv bin, starte ich jetzt auch eine Facebook-Seite", schreibt Tschentscher in seinem ersten Beitrag. Er möchte die Plattform vor allem dazu nutzen, um zu Themen der Politik Stellung zu nehmen und aus seiner Arbeit als Bürgermeister zu berichten. Die Nutzer, so Tschentscher weiter, werden sicherlich einen eher persönlichen Eindruck des Bürgermeisters erhalten, der in offiziellen Stellungnahmen und Berichten nicht zum Ausdruck kommt. "Ich freue mich auf Ihre und Eure Reaktionen und Anregungen."

Facebook beliebt bei Politikern

Dazu hat er ein Porträt von sich vor dem Hamburger Rathaus gepostet. Die Reaktionen kommen prompt: "Gut, so!", schreibt Parteifreund Thomas Domres. "Heute beim Bürgertag im Rathaus ist der Anfang zur Bürgernähe schon mal gelegt worden! Weiter so!", schreibt Ingo Aurin.

Mit seinem Facebook-Auftritt reiht sich Tschentscher ein in die Politikerriege, die die sozialen Medien längst für sich nutzen, darunter CDU-Fraktionschef André Trepoll oder Grünen-Fraktionschef Anjes Tjarks. Vor allem Trepoll zeigt sich den Nutzern auch gern von seiner privaten Seite mit Urlaubsfotos. Vor allem die große Reichweite machen die sozialen Medien für Politiker, Parteien, Behörden, Polizei oder Feuerwehr nahezu unverzichtbar. Auch der Hamburger Senat ist bei Facebook.