Hamburg

Jungheinrich bekommt 2019 einen neuen Chef

Jungheinrich-Chef Hans-Georg Frey gibt im kommenden Jahr seinen Posten auf

Jungheinrich-Chef Hans-Georg Frey gibt im kommenden Jahr seinen Posten auf

Foto: Michael Rauhe

Vorstandsboss Hans-Georg Frey wird seinen Posten beim Gabelstaplerbauer aufgeben. Sein Nachfolger ist kein Unbekannter.

Hamburg.  Der Aufsichtsrat des Hamburger Gabelstaplerbauers Jungheinrich hat die Weichen für die Nachfolge von Vorstandschef Hans-Georg Frey gestellt. Frey, der den Konzern seit 2007 führt, wird den Posten 2019 aufgeben und soll dann vom derzeitigen Vertriebsvorstand Lars Brzoska ersetzt werden. Damit sich der 45-Jährige auf seine künftige Aufgabe vorbereiten kann, wird Brzoska zum 1. September den derzeit vakanten Posten des Technikvorstands übernehmen, beschloss der Aufsichtsrat am Dienstagabend. Brzoska ist seit 2014 Vorstand für Vertrieb und Marketing bei Jungheinrich.

Diese Position soll nun ebenfalls zum 1. September Christian Erlach übernehmen, beschlossen die Aufseher. Erlach ist seit 2007 im Unternehmen und derzeit Regionalleiter für Südosteuropa, Südamerika und Südafrika.

Peddinghaus stellt sein Mandat 2019 zur Verfügung

Hans-Georg Frey, unter dessen Führung der Konzern in den vergangenen Jahren Umsatz und Gewinn regelmäßig im zweistelligen Prozentbereich steigerte und sich vom Gabelstaplerbauer zum Intralogistik-Anbieter wandelte, wird im kommenden Jahr absehbar an die Spitze des Aufsichtsrats wechseln. Er selbst hat sich nach Angaben des Unternehmens für ein Mandat zur Verfügung gestellt. Der derzeitige Aufsichtsratschef Jürgen Peddinghaus werde sein Mandat 2019 zur Verfügung stellen. Auf Wunsch der Eigentümerfamilien Wolf und Lange soll Frey ihm im Amt folgen.