Max-Brauer-Allee

Geplante Dieselfahrverbote in Hamburg kommen später

Teile der Stresemannstraße sollen für Dieselfahrzeuge gesperrt werden

Teile der Stresemannstraße sollen für Dieselfahrzeuge gesperrt werden

Foto: Daniel Bockwoldt / dpa

Umweltbehörde will Urteilsbegründung abwarten. Statt im April sollen Straßenabschnitte erst nach Pfingsten gesperrt werden.

Hamburg.  Die Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge in Hamburg werden einen Monat später umgesetzt als bislang geplant. Statt noch im April sollen die Beschränkungen auf zwei Straßenabschnitten erst in der Woche nach Pfingsten (nach dem 21. Mai) in Kraft treten, bestätigte die Umweltbehörde dem Abendblatt. Zuvor hatte „Welt Online“ darüber berichtet. Die Umwelt­behörde warte noch auf die Urteils­begründung des Bundesverwaltungs­gerichts, das die Fahrverbote zuletzt für zulässig erklärt hatte.

Man wolle die Begründung abwarten, um die Vorgaben für die Umsetzung genau einhalten zu können, sagt Behördensprecher Jan Dube. Es würden allerdings bereits Masten aufgestellt und vorbereitende Arbeiten erledigt. Hamburg will das Urteil als erste Stadt Deutschlands umsetzen. 600 Meter der Max-Brauer-Allee in Altona und 1,6 Kilometer auf der Stresemannstraße (vorerst nur für Lkw) sollen für Dieselfahrzeuge, die nicht der relativ neuen EU-Abgasnorm 6 entsprechen, tabu sein.

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte im Februar entschieden, dass die Kommunen grundsätzlich Fahrverbote für ältere Dieselautos verhängen können.

( HA/dpa )

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