Hochbahn

Neue U5: Stararchitekt Teherani vereint Technik und Natur

Ulrich Gaßdorf
Die neue Linie der Hochbahn: So soll ein U5-Bahnsteig aussehen

Die neue Linie der Hochbahn: So soll ein U5-Bahnsteig aussehen

Foto: Hochbahn

Die Planungen zur Linie U5 werden konkreter. Jetzt wurde das Design von Hadi Teherani mit einigen Besonderheiten vorgestellt.

Hamburg.  "Der Zukunft entgegen - Nachhaltigkeit als visuelles Leitmotiv“. Das ist das Motto des Siegerentwurfs des Wettbewerbs für die Haltestellengestaltung der neuen Linie U5 Ost. Die Fachjury hat sich für den Entwurf des Hamburger Stararchitekten Hadi Teherani entschieden: „Unser Entwurf ist einzigartig, weil es uns gelungen ist, der neuen Linie sowohl eine gestalterische als auch eine emotionale Identität zu verleihen"

Der international anerkannte Architekt verspricht: „Wir holen die Natur als Gestaltungselement in die Haltestelle hinein und schaffen dadurch eine außergewöhnliche Atmosphäre. Modernste Technik gewinnt so eine feinsinnige Ebene. Nachhaltigkeit erhält einen visuell erfahrbaren Ausdruck und Mobilität ist nicht mehr nur funktional, sondern wird zum Erlebnis."

Haltestelle passt sich Biorhythmus an

Das Lichtkonzept spielt bei dem Liniendesign ebenfalls eine wichtige Rolle. Es soll laut Hochbahn ein Licht entwickelt werden, das an den Biorhythmus des Menschen angelehnt ist und eine hohe Aufenthaltsqualität auf den Haltestellen bietet. Die neue Linie U5 soll von Bramfeld bis zum Osdorfer Born fahren.

Die Planungen für den Bau sollen bis 2019 abgeschlossen sein. Der Baubeginn soll voraussichtlich 2021 sein, dann könnte der erste Streckenabschnitt der U 5 Ost im Jahre 2026/27 in Betrieb genommen werden. Dieser soll zwischen der Endhaltestelle Barmbek-Nord und der City Nord verlaufen, allerdings steht die Linienführung noch nicht exakt fest..

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