Hochbahn

Umbau der U 3 – das erwartet die Fahrgäste jetzt

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Eine Bahn der Linie U 3 (Archivbild)

Eine Bahn der Linie U 3 (Archivbild)

Foto: Imago/Hoch Zwei Stock/Angerer

In den Ferien laufen zahlreiche Umbauarbeiten; Sperrungen sind daher unvermeidlich. Was Bahn-Nutzer jetzt wissen müssen.

Hamburg. In Hamburg sind Ferien – nur nicht für die Bahnarbeiter. In der „fahrgastschwachen Zeit“ laufen zahlreiche Umbauarbeiten. So auch an der U-Bahnlinie 3. Folgende Sperrungen sind demnach notwendig:

Am Wochenende, 29. und 30. Juli, fahren zwischen Rathaus und Barmbek keine Bahnen der Linie U 3. Der Grund sind Brückenbauarbeiten im Hauptbahnhof.Der Ersatzverkehr mit Bussen fährt auch die Haltestellen Wartenau (U 1) und Burgstraße (U 2/U 4) an. Die Hochbahn empfiehlt zudem, die U 3 über Kellinghusenstraße oder die S 1 ab Barmbek zu nutzen.

U 1 in Richtung Innenstadt nutzen

Ab Montag fährt die U 3 zwar wieder zwischen Berliner Tor und Mundsburg – vom 31. Juli bis 27. August bleibt dann aber die Strecke zwischen Mundsburg und Wandsbek-Gartenstadt gesperrt. Auch hier wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Fahrgäste aus dem Norden sollten die U 1 in Richtung Innenstadt nutzen.

Zu guter Letzt stehen vom 23. August bis 7. September auch zwischen Barmbek und Kellinghusenstraße die Bahnen still. Der Ersatzverkehr mit Bussen fährt zudem die Haltestelle Hudtwalckerstraße (U 1) an. Die gute Nachricht: Ab dem 28. August fahren die Züge der U 3 zumindest tagsüber wieder – wenn auch langsamer. Nur von 20 Uhr bis 4 Uhr morgens fahren Busse statt Bahnen.

Keine komplette Sperrung

Alle Busse des Ersatzverkehrs sollen im Takt der U-Bahn fahren und an allen Haltestellen auf dem betreffenden Abschnitt halten. Die Hochbahn will Fahrgäste mit Flyern und Plakaten über die Einschränkungen informieren. Zudem werde Servicepersonal vor Ort anwesend sein. Mit Betriebsbeginn am 8. September sollen die Züge auf der gesamten U 3-Strecke wieder ohne Beeinträchtigungen fahren.

„Das Gesamtprojekt ist von uns so konzipiert worden, dass wir die Einschränkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich halten wollen. Deshalb werden wir keine komplette Sperrung des betroffenen Bereichs vornehmen, sondern nur die Strecken sperren, an denen wir tatsächlich in der jeweiligen Phase arbeiten“, sagte Jens-Günter Lang, Technik-Vorstand der Hochbahn. „Die zweifellos größte Aufgabe ist die Kompletterneuerung des Stellwerks Barmbek.“

Weitere notwendige Einzelprojekte

In diesem Zusammenhang setze man weitere notwendige Einzelprojekte um. So werden insgesamt fünf Brücken instandgesetzt, drei Haltestellen barrierefrei ausgebaut (Lübecker Straße, Uhlandstraße und Habichtstraße) und drei weitere Haltestellen saniert (Mundsburg, Hamburger Straße und Dehnhaide).

( dsa )

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