Hamburger Westen

Mehrere Unfälle legen Verkehr am Elbtunnel lahm

Der Verkehr am Elbtunnel staute sich auf bis zu 30 Kilometern

Der Verkehr am Elbtunnel staute sich auf bis zu 30 Kilometern

Foto: Daniel Reinhardt / picture alliance / dpa

Binnen weniger als einer Stunde krachte es dreimal, es staute sich auf bis zu 30 Kilometern. Dabei war die Lage ohnehin angespannt.

Hamburg.  Drei Unfälle im Elbtunnel innerhalb von nicht einmal einer Stunde haben am Dienstagmorgen für lange Staus im Berufsverkehr gesorgt. Gegen 8.40 Uhr krachte es das erste Mal in Richtung Norden. Um 9.10 Uhr dann ließ ein zweiter Unfall in Röhre zwei den Verkehr in Richtung Süden stocken, eine weitere Kollision ereignete sich gegen 9.30 Uhr in Röhre drei.

Es blieb zum Glück bei Blechschäden, allerdings ereigneten sich die Unfälle zur Unzeit. Weil sich gelbe Fahrbahnmarkierungen gelöst hatten und erneuert werden mussten, standen von 6.30 Uhr an bis etwa 8.15 Uhr nur zwei Fahrstreifen Richtung Norden und sogar nur einer Richtung Süden zur Verfügung. Die Röhre vier ist wegen Sanierungsarbeiten noch bis Freitag gesperrt.

„Heute ist alles zusammengekommen“, sagte eine Sprecherin der Verkehrsbehörde. Entsprechend viel Geduld war bei den Autofahrern gefordert. Der Verkehr staute sich Richtung Süden auf 30 Kilometern ab Henstedt-Ulzburg, Richtung Norden auf 18 Kilometern. Inzwischen sind die Unfallstellen geräumt, die Verkehrslage normalisiert sich allmählich. Richtung Norden stockt der Verkehr noch auf zehn Kilometern zwischen dem Autobahndreieck Südwest und dem Elbtunnel, Richtung Süden noch auf vier Kilometern ab Volkspark.