Innenstadt

Sanierung des Gängeviertels dauert länger als geplant

Bewohner des Gängeviertels laden zum Tag der offenen Tür

Bewohner des Gängeviertels laden zum Tag der offenen Tür

Foto: Roland Magunia/ZGBZGH

Die Altbauten sollten eigentlich bis 2020 vollständig saniert werden – nun sieht es so aus, als ob erheblich länger gebaut würde.

Hamburg. Die Komplett-Sanierung des Gängeviertels in Hamburg-Neustadt wird drei Jahre länger dauern als geplant und wohl erst 2023 fertig. Dies bestätigte die Stadtentwicklungsbehörde am Montag. Der seit gut zwei Jahren geltende Planungsstopp sei einer der Gründe für die Verzögerung.

Ursprünglich war geplant, das Viertel mit 20 Millionen Euro von der Stadt bis zum Jahr 2020 fertig zu sanieren. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet. Vor sieben Jahren hatten 200 Künstler das vom Abriss bedrohte ehemalige Arbeiterviertel besetzt und den Erhalt gefordert. Einige Häuser des Gängeviertels sind inzwischen saniert.