Kreuzfahrtschiff

Von Hamburg aus geht die "Queen Elizabeth" auf Weltreise

Das Cunard-Kreuzfahrtschiff "Queen Elizabeth" am Cruise Center Altona (Archivbild)

Das Cunard-Kreuzfahrtschiff "Queen Elizabeth" am Cruise Center Altona (Archivbild)

Foto: Bodo Marks

Kreuzfahrtschiff der Cunard-Reederei macht am Terminal in Altona fest. Start zu einer Reise über 125 Tage – gern auch mal mit Butler.

Hamburg. Mit der "Queen Elizabeth" hat an diesem Donnerstagmorgen am Terminal in Altona das erste Kreuzfahrtschiff des neuen Jahres in Hamburg festgemacht. Damit feiert die Branche traditionell den Auftakt der neuen Kreuzfahrtsaison, die in Hamburg aber eigentlich keine Saison mehr ist, weil die Stadt mittlerweile nahezu rund ums Jahr von großen Passagierschiffe angelaufen wird.

Das Schiff der britischen Traditionsreederei Cunard kam mit rund 2000 Passagieren an Bord aus Southampton. 230 Passagiere, die eine kleine "Schnupperkreuzfahrt" gebucht hatten, steigen in Altona im Laufe des Tages aus. 200 neue Gäste aus Deutschland würden indes bis zum Abend an Bord gehen, teilte die Reederei mit.

Über USA, Südsee, Asien zurück nach Hamburg

Gegen 19 Uhr startet das 294 Meter lange Schiff dann zu einer 125-tägigen Weltreise, die über den Atlantik in die USA, zur Karibik, nach Mittelamerika, weiter in die Südsee, nach Neuseeland und Australien, über Asien, Afrika, die Kanaren und England schließlich wieder nach Hamburg führen wird.

Immerhin 110 der 200 in Altona zugestiegenen Passagiere würden die gesamte Strecke mitfahren, so Cunard. Mehr als ein Dutzend davon seien sogar Wiederholer, die diese 125-tägige Reise mindestens schon einmal gebucht hätten.

Luxusvariante der Tour kostet 38.000 Euro

Den Winter auf einem solchen luxuriösen Ozeanliner zu verbringen, hat allerdings seinen Preis. In einer Innenkabine zahlt man ab 16.890 Euro pro Person mit Vollpension dafür. Wer eine Suite bucht, muss gut 38.000 Euro zahlen. Dafür gibt es dann aber sämtliche Annehmlichkeiten wie beispielsweise einem eigenen Butler.

Die 2010 in Dienst gestellte "Queen Elizabeth" ist wie die anderen Cunard-Kreuzfahrer in der traditionellen Farbgebung mit schwarzem Rumpf und rotem Schornstein lackiert. Auch der markant langgezogene Bug zeigt das typische Cunard-Bild – wie auch bei den legendären Vorgängerschiffen oder dem Flaggschiff "Queen Mary 2". Allerdings sind die Aufbauten deutlich höher – ein Kompromiss zwischen Exklusivität und Wirtschaftlichkeit, wie es in der Branche heißt.