Limonadenhersteller

Gründer-Duo von Fritz-Kola geht getrennte Wege

Lorenz Hampl, einer der beiden Gründer des Unternehmens, hat seine Anteile verkauft und will nun auf Weltreise gehen.

Hamburg. Ihr gemeinsames Konterfei hat sich weit über Hamburg hinaus bei vielen fest ins Gedächtnis eingeprägt. Doch das Logo, das auf Millionen von Flaschen prangt, zeigt zukünftig zwei Männer, die nun getrennte Wege gehen. Wie Fritz-Kola am Freitag mitteilte, wird der Hamburger Limonadenhersteller künftig nur noch einen Chef haben. Demnach hat Lorenz Hampl, einer der beiden Gründer des Unternehmens, seine Anteile an seinen Partner Mirco Wolf Wiegert verkauft. Zuerst hatte das „Handelsblatt“ darüber berichtet.

Wie das Unternehmen weiter mitteilte. verlasse Hampl die Firma auf eigenen Wunsch, "um sich neu zu orientieren". Zunächst wolle Hampl jedoch für längere Zeit auf Weltreise gehen. "Lorenz und ich haben diesen Übergang gemeinsam gut vorbereite. Wir werden einander freundschaftlich verbunden bleiben", so Geschäftsführer Mirco Wolf Wiegert. Das Unternehmen bleibe weiterhin unabhängig, stellt er klar. "Wir sind frei und eigenständig in unseren Entscheidungen."

Hampl und Wiegert, die sich nach Unternehmenangaben als Jugendliche bei den Pfadfindern kennengelernten, hatten Fritz-Kola vor 14 Jahren als Studenten auf den Markt gebracht und zu einer erfolgreichen Öko-Getränkemarke ausgebaut. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, habe Fitz-Kola ein Rekordjahr hinter sich und den Umsatz 2016 noch einmal deutlich gesteigert.