Paintbus-Wettbewerb

Schüler gestalten bunte Busse, die durch Hamburg fahren

Anna-Lena
Kudritzki und ihr
bemalter HVV-Bus

Anna-Lena Kudritzki und ihr bemalter HVV-Bus

Foto: Bodig / HA

Die Busse der Siegerschulen fahren mindestens ein Jahr lang mit der Bemalung durch die jungen Künstler durch die Hansestadt.

Hamburg.  Eine Welt auf zwölf Metern. So lautet das diesjährige Motto des Paintbus-Wettbewerbs der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein. Vor einigen Wochen konnten Hamburger Schüler beim Kunstwettbewerb Paintbus einen ganzen HVV-Bus selbst gestalten. Alle zwei Jahre findet diese Veranstaltung statt, der sich an Kunstkurse weiterführender Schulen richtet. Die Ausschreibungsunterlagen für den Wettbewerb wurden im September 2015 verschickt, die Schüler hatten somit genug Zeit. Am Montag wurden im Museum der Arbeit in Barmbek die zwei besten Entwürfe präsentiert.

Sie wurden von den Schülern auf HVV-Busse gemalt. Der Wettbewerb hat schon Tradition. Bereis im Mai 1997 wurde der erste Paintbus bemalt, um seitens der Verkehrsbetriebe ein Zeichen gegen die Zerstörungen an Bussen und deren Haltestellen zu setzen. Eine Jury kürte jetzt aus allen Einsendungen die besten Ideen und Gewinner. Dieses Jahr wurde die Schülerin Anna-Lena Kudritzki von der DG 14d der Staatlichen Handelsschule mit dem Beruflichem Gymnasium in Harburg Preisträgerin.

Sie bemalte einen bunten Bus mit Flüchtlingsmotiven. Auch Cécil Debuc von der Klasse 13 a der Ida Ehre Schule wurde für ihren Entwurf ausgezeichnet. Sie schuf einen dunkleren Bus. Die Busse der Siegerschulen fahren mindestens ein Jahr lang mit der Bemalung durch die jungen Künstler durch die Hansestadt. Das Interesse an dem Wettbewerb war hoch. 700 Schülerinnen schickten 486 Entwürfe aus 41 Schulen, darunter 20 Gymnasien, 20 Stadtteilschulen und ein Berufliches Gymnasium ein. 80 Schüler erhalten zudem Urkunden und Preise. Die Entwürfe der Schüler werden in einer zeitlich temporären Ausstellung gezeigt.