Mobilitätskonzept

Hamburgs Olympiaplaner rechnen mit vier Millionen Besuchern

v.l. Dr. Tina Wagner (BWVI, Projektgruppe Transport für Olympia), Raimund Brodehl (Abteilungsleiter OEPNV der Behoerde fuer Wirtschaft, Verkehr und Innovation), Frank Horch (Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation), Christoph Holstein (Staatsrat Sport Hamburg), Peter Ulrich Meyer (stellvertretender Vorsitzender der Landespressekonferenz, LPK) und Sebastian Schaffer (stellvertretender Senatssprecher)

v.l. Dr. Tina Wagner (BWVI, Projektgruppe Transport für Olympia), Raimund Brodehl (Abteilungsleiter OEPNV der Behoerde fuer Wirtschaft, Verkehr und Innovation), Frank Horch (Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation), Christoph Holstein (Staatsrat Sport Hamburg), Peter Ulrich Meyer (stellvertretender Vorsitzender der Landespressekonferenz, LPK) und Sebastian Schaffer (stellvertretender Senatssprecher)

Foto: TayDucLam / WITTERS

Um die Besucherströme zu kanalisieren, soll der Nahverkehr mit S- und U-Bahn ausgebaut werden. Auch verlängerte Fährlinie geplant.

Hamburgs Olympiaplaner rechnen im Falle einer erfolgreichen Olympiabewerbung der Hansestadt für 2024 mit insgesamt vier Millionen Besuchern. Dies geht aus dem Mobilitätskonzept für die norddeutsche Metropole hervor, das am Dienstag veröffentlicht wurde.

60 Prozent der Gäste, so die Schätzungen, dürften aus dem norddeutschen Raum kommen, 30 Prozent aus anderen Regionen Deutschlands sowie zehn Prozent aus dem Ausland. Um diese Besucherströme zu kanalisieren, soll insbesondere der öffentliche Nahverkehr mit S- und U-Bahn ausgebaut werden. Auch eine verlängerte Fährlinie ist vorgesehen.

Hamburgs Gegenkandidaten für Olympia 2024 sind Budapest, Rom, Paris und Los Angeles. Die Spiele werden vom Internationalen Olympischen Komitee im September 2017 in Lima vergeben. Vorher muss sich am 29. November dieses Jahres mehr als die Hälfte der Hamburger bei einem Referendum für Olympia entscheiden, die Briefwahl hierfür läuft bereits.